Grafik: DWDL; Logo: ProSiebenDie US-Serien am Mittwochabend laufen bei ProSieben schlecht. Das ist schon seit dem Start Anfang April so und hat sich seitdem auch nicht wesentlich geändert. Immerhin: Es gibt inzwischen mal wieder Lichtblicke: So konnte etwa "Cold Case" um 20:15 Uhr neue Rekorde sowohl beim Gesamtpublikum als auch in der Zielgruppe aufstellen.

Insgesamt schauten 1,82 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu, das waren rund 150.000 mehr als beim bisherigen Rekord aus dem April. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum stieg auf immerhin 6,0 Prozent an. In der werberelevanten Zielgruppe sah es mit 11,0 Prozent ebenfalls so gut wie noch nie aus - wobei "gut" eher relativ ist. Auch mit diesem Wert liegt "Cold Case" nach wie vor deutlich unter dem Senderschnitt.


Allerdings war "Cold Case" dann auch schon der größte "Erfolg" des Abends. "Emergency Room" dümpelte auch in dieser Woche bei 10,9 Prozent Marktanteil vor sich hin, die "Cold Case"-Wiederholung um 22:15 Uhr lief mit 8,2 Prozent in der Zielgruppe alles andere als überzeugend. Immerhin konnte sich "Weeds" aber deutlich besser schlagen als zuletzt. Der Marktanteil in der Zielgruppe stieg auf 9,7 Prozent - höher lag er zuletzt bei Folge 2. Vielleicht macht sich die Verlegung auf den späteren Sendeplatz nun doch so langsam halbwegs bezahlt.