Weder am Montag noch am Dienstag kann ProSieben derzeit auch nur einen Blumentopf gewinnen: Einzig die "Märchenstunde" holt noch zweistellige Marktanteile. Davon abgesehen regiert das Quotenelend. Ärgerlich insbesondere bei einer schon komplett produzierten Sendung wie "Survivor". Weder lässt sich jetzt noch etwas ändern, noch lässt sich finanzieller Schaden verhindern, egal wie man es dreht. ProSieben kann Marktanteile von 7,6 Prozent wie am gestrigen Abend in Kauf nehmen und zwangsläufig auf höhere Werbegelder verzichten oder die Produktionskosten der Show als Lehrgeld betrachten, sie stoppen und durch ein erfolgversprechenderes Programm ersetzen. Mit Spielfilmen könnte ProSieben kurzfristig keinen Fehler machen, denn auch "Das Model und der Freak" um 21.15 Uhr schaffte gestern nur 6,8 Prozent. Und diese Art der Schadensbegrenzung wurde in Unterföhring schon häufiger gewählt.
Die Panelshow "Besserwisser" erreichte ab 22.15 Uhr immerhin 9,3 Prozent. Auch das ist zu wenig, aber verglichen mit "Survivor" und "Das Model und der Freak" nicht die Hauptbaustelle an diesem Abend. Meistgesehene ProSieben-Sendung am Dienstag war übrigens Galileo mit insgesamt gerade einmal 1,58 Millionen Zuschauern.
von 


