ARD-Familiensaga Geld.Macht.LiebeAngesichts von Marktanteilen zwischen 15,4 und 16,9 Prozent in den ersten drei Wochen dürfte man bei der ARD schon regelrecht euphorisch gewesen sein: Die Familiensaga "Geld.Macht.Liebe" über eine Frankfurter Bankiers-Familie schien endlich das Quoten-Problem am Montagabend lösen zu können. Doch ab Woche 3 ging es hinab ins Mittelmaß - und inzwischen ist selbst das in weite Ferne gerückt.

Nachdem in der vergangenen Woche erstmals nur noch ein einstelliger Marktanteil beim Gesamtpublikum erzielt worden war, schalteten diesmal noch einmal fast eine halbe Million Zuschauer weniger ein. Übrig waren nur noch 2,6 Millionen - 2,23 Millionen weniger als noch bei der ersten Folge Anfang Juli. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum markierte mit 8,5 Prozent einen neuen Tiefstwert weit unterhalb des Senderschnitts. Bei den 14- bis 49-Jährigen, wo die Serie von Anfang an nicht punkten konnte, waren sogar nur 3,2 Prozent Marktanteil drin.

Besonders pikant: Die Macher selbst hatten im Vorfeld die Latte sehr hoch gelegt. "Ich denke, dass wir mit "Geld.Macht.Liebe" sehr deutlich über dem ARD-Schnitt liegen werden. Wir müssen das auch - sonst hätte sich der Aufwand nicht gelohnt", so ARD-Degeto-Chef Hans-Wolfgang Jurgan vor dem Start der Serie noch selbstbewusst. 15 Prozent Marktanteil sollten es schon sein, war zu hören. Ein Ziel, das nur in den ersten drei Wochen erreicht wurde und mittlerweile in weite Ferne gerückt ist.