Im Kino war der Film "Eine Frau in Berlin - Anonyma", der auf Tagebuchaufzeichnungen einer Frau beruht, die nach dem zweiten Weltkrieg in Berlin von Rotarmisten vergewaltigt wurde, nicht gerade der große Zuschauerhit, nun zeigte das ZDF den Film erweitert auf einen Zweiteiler. Auch hier fand er allerdings nicht das ganz große Publikum.
3,38 Millionen Zuschauer sahen den ersten Teil am Montagabend, das reichte beim Gesamtpublikum nur für einen eher enttäuschenden Marktanteil von 10,5 Prozent. Das ist noch einmal fast ein Prozentpunkt weniger als der ohnehin derzeit schon historisch niedrige Senderschnitt des ZDF. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es nur für mäßige 5,4 Prozent Marktanteil.
Noch schlechter erging es am Montagabend allerdings dem Ersten. Die Naturdoku "Wildes Japan" kam ab 20:31 Uhr nicht über 2,66 Millionen Zuschauer hinaus, was nur 8,2 Prozent Marktanteil entsprach. "Die Knochen-Docs" erreichten im Anschluss mit 2,95 Millionen Zuschauern 9,2 Prozent Marktanteil. In den Abend gestartet war Das Erste mit einem "Brennpunkt" über die Lage nach der NRW-Wahl. 3,11 Millionen Zuschauer interessierte das, der Marktanteil lag bei 10,2 Prozent.
von 


