Hand aufs Herz © Sat.1
Am Boden

"Hand aufs Herz" endet mit Tiefpunkt in Sat.1

 

Ein letztes Mal strahlte Sat.1 am Freitag seine Soap "Hand aufs Herz" aus - und ausgerechnet diesmal sahen so wenige zu wie noch nie. Am Abend gab es zudem auch für Jürgen von der Lippes "Ich liebe Deutschland" einen neuen Negativ-Rekord.

von Alexander Krei
06.08.2011 - 09:25 Uhr

Dass man bei Sat.1 nach dem Flop von "Eine wie keine" tatsächlich auf die Idee gekommen ist, eine weitere Soap auf dem Sendeplatz um 18:00 Uhr auszuprobieren, mutet fast schon selbstzerstörerisch an - und genau so sollte es schließlich auch kommen. Abgesehen von einigen kurzen Ausflügen nach oben, erzielte auch "Hand aufs Herz" seit ihrem Start im Herbst vergangenen Jahres meist nur enttäuschende Quoten.

Am Freitag war nun bereits überraschend früh Schluss damit - die verblieben Folgen ab Montag nämlich beim Frauensender Sixx zu sehen sein. Für Sat.1 ging damit ein wenig ruhmreiches Kapitel zu Ende, das noch dazu mit einem Negativ-Rekord schloss. 950.000 Zuschauer sahen am Freitag die letzte Folge in Sat.1 und damit so wenige wie noch nie. Der Marktanteil lag bei überschaubaren 7,6 Prozent und fiel in der Zielgruppe mit 7,0 Prozent sogar noch schlechter aus.

 

Ähnlich schwer tat sich danach übrigens auch die Telenovela "Anna und die Liebe", die trotz zwischenzeitlicher Erholung weiterhin nach ihrer alten Stärke sucht. Nur 1,21 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 7,8 Prozent in der Zielgruppe waren das enttäuschende Ergebnis vor dem Wochenende. Doch die beiden täglichen Serien standen mit ihren schlechten Quoten nicht alleine da: Gegen die Bundesliga verlor Jürgen von der Lippes Show "Ich liebe Deutschland" noch einmal massiv an Zuspruch und kam um 20:15 Uhr nicht über 1,94 Millionen Zuschauer hinaus.

Im Vergleich zur vergangenen Woche gingen damit noch einmal mehr als 600.000 Zuschauer verloren. In der Zielgruppe belief sich der Marktanteil auf schlechte 7,9 Prozent. Noch schlechter sah es allerdings danach für "Genial daneben" aus, das mit 7,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen den schwächsten Wert seit der Rückkehr einfuhr.

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