Heiter bis tödlich - Nordisch herb © ARD/Georges Pauly
"Heiter bis tödlich"

Neue ARD-Serie "Nordisch herb" verliert Zuschauer

 

Nach ohnehin schon schwachem Start verlor der neue Schmunzelkrimi "Nordisch herb" im Vorabendprogramm in der zweiten Woche sogar noch Zuschauer - unglücklichweise kam dem Ersten auch noch ein Feiertag in die Quere.

von Alexander Krei
02.11.2011 - 09:36 Uhr

War es tatsächlich eine gute Idee, die erste Serie der neuen Vorabend-Reihe "Heiter bis tödlich" am vergangenen Dienstag starten zu lassen? Dadurch musste "Nordisch herb" in dieser Woche nämlich an einem Feiertag ran. Aus Sicht der Quoten lief es nun reichlich suboptimal: Nachdem schon der Start sehr verhalten lief, büßte der neue Schmunzelkrimi am Dienstag sogar noch viele Zuschauer ein. Nur 1,68 Millionen Zusuchauer waren ab 18:50 Uhr dabei. Das waren über eine viertel Million weniger als noch bei der Premiere vor sieben Tagen.

Der Marktanteil sackte von ohnehin schon schwachen 7,8 Prozent auf gerade mal noch 6,3 Prozent ab - man wird ohne Zweifel einen langen Atem benötigen, um dem neuen Vorabend in die Erfolgsspur zu verhelfen. Auch die Hoffnung, mit den Serien im Stil von "Mord mit Aussicht" jüngeres Publikum an Land ziehen zu können, hat sich bislang nicht erfüllt. Im Gegenteil: Gerade mal 320.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren konnten sich am Dienstag für "Nordisch herb" begeistern, der Marktanteil sackte im Vergleich zur Vorwoche von 4,5 auf miese 3,3 Prozent ab.

Umso spannender dürfte nun die Frage werden, wie sich die neue bayerische Krimiserie "Hubert und Staller" mit Christian Tramitz in der Hauptrolle ab Mittwoch schlagen wird - ein Selbstläufer dürfte die BR-Produktion angesichts des sehr mäßigen Starts von "Nordisch herb" jedoch keineswegs sein. Und auch abseits der neuen Serie präsentierte sich der ARD-Vorabend am Dienstag in schlechter Form: "Verbotene Liebe" kam zuvor mit 1,72 Millionen Zuschauer nicht über 8,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum hinaus, "Wissen vor 8 - Werkstatt" blieb danach bei schlechten 4,2 Prozent hängen. Auch Wetter und Börse enttäuschten vor der "Tagesschau" und kamen nicht über Marktanteile von 4,6 und 5,3 Prozent hinaus.

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