Bully macht Buddy © ProSieben/Alexandra Beier
Mieser Abend für ProSieben

"Bully macht Buddy" endet im Quoten-Keller

 

Die letzte Folge von "Bully macht Buddy" ging am Montag erwartungsgemäß mit schlechten Quoten über die Bühne. Doch die Bully-Sitcom war längst nicht das einzige Problem für ProSieben. Auch sonst lief's ziemlich mau...

von Alexander Krei
24.12.2013 - 09:28 Uhr

Geht es nach dem Abwärtstrend von "Bully macht Buddy", dann dürfte sich das Interesse an dem neuen Kinofilm von Michael Bully Herbig in den kommenden Tagen in Grenzen halten. Zum Abschied konnte sich die Serie zwar noch einmal leicht steigern, doch ein Misserfolg bleibt sie allemal. Mit 950.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren kam "Bully macht Buddy" am Montagabend nicht über einen schlechten Marktanteil von 7,8 Prozent in der Zielgruppe hinaus. Nur 1,25 Millionen Zuschauer wollten die Serie sehen - das waren zwar 150.000 mehr als vor sieben Tagen, aber eben auch 800.000 weniger als noch beim Auftakt vor wenigen Wochen.

Zuschauer-Trend: Bully macht Buddy
Bully macht Buddy

"Bully macht Buddy" fügte sich damit aber nahtlos ein in einen auch sonst völlig enttäuschenden Abend für ProSieben. So kam bereits eine Wiederholung der "Simpsons" um 20:15 Uhr nicht über einen Marktanteil von 7,9 Prozent in der Zielgruppe bei insgesamt 1,12 Millionen Zuschauern hinaus. Die zweite Folge macht ihre Sache mit 8,4 Prozent kam besser - und auch "The Big Bang Theory" bewegte sich im Anschluss auf diesem ernüchternden Niveau. Am besten lief es da noch für Joko und Klaas, die mit "Circus HalliGalli" aber ebenfalls einen zweistelligen Marktanteil verfehlten und letztlich bei schwachen 9,9 Prozent hängen blieben.

1,25 Millionen Zuschauer wollten "Circus HalliGalli" insgesamt sehen, ehe zwei Folgen von "Heroes of the Internet" schließlich noch rund 900.000 Zuschauer bei ProSieben hielten. Der Marktanteil lag zunächst bei 9,9 Prozent und verbesserte sich im Anschluss immerhin noch auf 11,4 Prozent. Am Ende des Tages brachte es ProSieben übrigens auf einen Tagesmarktanteil von 10,5 Prozent. Schlimmeres wusste hierbei die Daytime zu verhindern: Im Gegensatz zum Abendprogramm fuhren die Comedyserien dort nämlich überwiegend überzeugende Quoten ein.

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