Frauchen und die Teufelsmilch © SWR/Andrea Enderlein
Die Katze macht Quote

Katzenberger-Film spült junge Zuschauer ins Erste

 

Das Schauspiel-Debüt von Daniela Katzenberger ist zumindest aus Quotensicht gelungen: Zwar musste "Frauchen und die Deiwelsmilch" dem ZDF den ungefährdeten Gesamtsieg überlassen. Es schalteten aber viele junge Zuschauer ein.

von Alexander Krei
11.04.2014 - 09:06 Uhr

Achtung: Zahlen in diesem Artikel wurden wegen einer fehlerhaften Ausweisung der GfK nachträglich korrigiert

Ob es wirklich Not tat, Daniela Katzenberger mit der Hauptrolle in einem Provinzkrimi zu versehen, steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist aber, dass ihr Schauspiel-Debüt am Donnerstagabend im Ersten erfolgreich verlaufen ist - vor allem mit Blick auf das junge Publikum war "Frauchen und die Deiwelsmilch" gefragt. Mit 1,11 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern kam die Krimikomödie jedenfalls auf einen überzeugenden Marktanteil von 9,6 Prozent. Zur Erinnerung: Im April liegt der Senderschnitt des Ersten in dieser Altersgruppe bislang bei gerade mal 5,6 Prozent.

Insgesamt unterhielt "Frauchen" Katzenberger übrigens 3,59 Millionen Zuschauer - hier reichte es somit für eher mäßige 11,4 Prozent. An den "Bergrettern" kam die "Katze" noch dazu nicht vorbei: Die flogen im ZDF mit 5,22 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 16,6 Prozent völlig unangefährdet an die Spitze der Quotencharts. Das Erste büßte dagegen ziemlich schnell viele Zuschauer ein: So kam "Monitor" direkt im Anschluss an den Katzenberger-Film schon nicht über 2,67 Millionen Zuschauer sowie 9,5 Prozent Marktanteil hinaus. Am späten Abend enttäuschte zudem "Beckmann" mit gerade mal 910.000 Zuschauern und 5,8 Prozent.

Kein großer Erfolg gelang dem Ersten darüber hinaus am Vorabend mit der Übertragung des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Fußball-Frauen gegen Schweden. Das war mit 1,65 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 8,2 Prozent aber zumindest etwas erfolgreicher als man das in der Regel von der "Verbotenen Liebe" und den "Heiter bis tödlich"-Krimis gewohnt ist. Beim jungen Publikum versagte die Live-Übertragung allerdings auf ganzer Linie und kam nicht über sehr schwache 2,8 Prozent Marktanteil hinaus.

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