Das verrückte Körperquiz © Sat.1/André Kowalski
Durchwachsener Abend für Sat.1

"Deal or no Deal" legt zu, aber "Körperquiz" versagt

 

"Das verrückte Körperquiz" war vielen Zuschauern offenbar doch eine Spur zu verrückt: Obwohl sich "Deal or no Deal" zuvor steigerte, verlor die Show viele Zuschauer. Mit Problemen hatte am Mittwoch aber auch ProSieben zu kämpfen.

von Alexander Krei
07.08.2014 - 09:14 Uhr

Gemischte Gefühle in Sat.1: Während sich "Deal or no Deal" in der zweiten Woche leicht steigern konnte, entpuppte sich "Das verrückte Körperquiz" aus Quotensicht als Sorgenkind. Nachdem die Rateshow mit Thore Schölermann zum Start vor sieben Tagen noch fast genauso viele Zuschauer vor den Fernseher lockte wie "Deal or no Deal", griffen diesmal einige zur Fernbedienung. Nur 1,77 Millionen Zuschauer sahen die zweite "Körperquiz"-Ausgabe und damit über 400.000 weniger als noch bei der Premiere. Nach der Zockershow mit Wayne Carpendale kamen Sat.1 am Mittwochabend über eine halbe Million Zuschauer abhanden.

"Deal or no Deal" hatte zuvor nämlich noch 2,29 Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Bei den 14- bis 49-Jährigen gelang es zudem, den Marktanteil noch leicht zu steigern: Nach 10,9 Prozent standen diesmal gute 11,3 Prozent auf der Uhr. "Das verrückte Körperquiz" entwickelte sich dagegen aus Sicht des Senders in die falsche Richtung: Von 9,9 Prozent ging es auf nur noch 8,7 Prozent nach unten - und in der von Sat.1 inzwischen ins Auge gefassten erweiterten Zielgruppe musste sich die neue Show sogar mit dürftigen 7,9 Prozent begnügen. Das dürfte auf Dauer zu wenig sein für eine Fortsetzung.

Im weiteren Verlauf des Abends kam dann auch die Comedy-Schiene nicht so recht in Schwung. Immerhin steigerten sich die "Knallerfrauen"-Wiederholungen von anfangs mageren 7,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen auf solide 9,7 Prozent. Die "Old Ass Bastards" kamen zu später Stunde aber schon nicht mehr über 8,8 und 8,2 Prozent hinaus. Sat.1 erging es damit ähnlich schlecht wie ProSieben, wo die US-Serie "Suburgatory" um 22:15 Uhr trotz neuer Folge ebenso wie das zuvor gezeigte Staffel-Finale von "New Girl" bei gerade mal 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen blieb. Mehr als 970.000 Zuschauer waren für "New Girl" nicht drin, bei "Suburgatory" schalteten danach noch 100.000 Zuschauer ab.

Marktanteils-Trend: New Girl
New Girl

Mit im Schnitt nur knapp mehr als acht Prozent Marktanteil war die dritte "New Girl"-Staffel damit also für ProSieben alles andere als ein Erfolg. Am Vorlauf lag das allerdings nur bedingt - zumindest in dieser Woche hielt sich "How I Met Your Mother" durchweg im zweistelligen Bereich. Am besten schlug sich dabei eine neue Folge der letzten Staffel, die zum Start in den Abend auf 11,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen kam. Das Staffel-Tief der Vorwoche ließ die Sitcom somit also wieder etwas hinter sich. Insgesamt schalteten 1,14 Millionen Zuschauer ein, ehe auch zwei hinterhergeschobene Wiederholungen ähnlich viele Menschen zum Lachen brachten.

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