The Voice of Germany © Sat.1/ProSieben
Tagessieg in der Zielgruppe, aber...

"The Voice"-Finale verliert fast eine halbe Mio Zuschauer

 

Das Finale von "The Voice of Germany" hat sich im Vergleich zu den Vorwochen nicht mehr merklich aufbäumen können, für den Tagessieg bei den jungen Zuschauern reichte es dennoch. Die Entwicklung sollte den Machern aber zu denken geben.

von Timo Niemeier
13.12.2014 - 09:03 Uhr

Mit Charley Ann Schmutzler haben ProSieben und Sat.1 nun schon die vierte Siegerin von "The Voice of Germany" gefunden. Besonders zum Ende hin hatte es die Staffel allerdings sehr schwer, mit 13,0 Prozent Marktanteil wurde zwei Wochen vor dem Finale sogar ein neues Allzeit-Tief in der werberelevanten Zielgruppe gemessen. Von diesem Wert konnte sich das Finale nun wieder etwas entfernen, von den Quoten der letzten Show in 2013 ist man aber ein gutes Stück entfernt. 

So sahen sich am Freitagabend insgesamt 3,15 Millionen Zuschauer ab drei Jahren das "The Voice"-Finale an, der Marktanteil lag bei starken 11,5 Prozent. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor brachte es das Finale noch auf 3,6 Millionen Zuschauer sowie 12,5 Prozent - 450.000 Zuschauer mehr. In der Zielgruppe kam die Castingshow nun auf 1,73 Millionen Zuseher sowie 17,7 Prozent Marktanteil - Tagessieg. 2013 sah es mit 2,12 Millionen Zuschauern und 19,8 Prozent ebenfalls besser aus. 

Marktanteils-Trend: The Voice of Germany
The Voice of Germany

"The Voice" hat damit aber auch das Weihnachts-Special der Show "Jetzt wird's schräg" gut angeschoben. Das von Jochen Schropp moderierte Format kam nach dem Finale auf 760.000 junge Zuschauer und 13,1 Prozent Marktanteil - nur die Auftaktfolge im Juli dieses Jahres erreichte einen besseren Wert. Insgesamt sahen 1,26 Millionen Menschen zu. 

Gut lief es am Freitag auch für ProSieben, das sich nur knapp Sat.1 gechlagen geben musste. Mit der Wiederholung des Films "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" lockte der Sender 1,57 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren vor die TV-Geräte, der Marktanteil lag bei sehr guten 16,0 Prozent. 2,27 Millionen Gesamtzuschauer sorgten für 8,2 Prozent Marktanteil. RTL musste sich zur besten Sendezeit mit deutlich weniger begnügen. "Wer wird Millionär?" holte nur schwache 10,7 Prozent in der Zielgruppe, Oliver Geissen kam mit seiner "Chartshow" wenig später auf nicht viel bessere 11,4 Prozent. Günther Jauch sicherte sich beim Gesamtpublikum immerhin Platz zwei - hinter den ZDF-Serien. Mit 4,32 Millionen Zuschauern kann RTL weiterhin sehr zufrieden sein. 

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