Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue © VOX/Nady El-Tounsy
Reicht das für eine Fortsetzung?

Raue und Mälzer nutzen zweite Chance bei Vox

 

Die Premieren-Quoten fielen zwar enttäuschend aus, doch dass die Wiederholung des neuen Koch-Wettstreits "Kitchen Impossible" nun noch einmal über eine Million Zuschauer verzeichnete, kann man bei Vox durchaus als Erfolg werten.

von Alexander Krei
09.03.2015 - 09:37 Uhr

Recht kurzfristig nahm Vox mit "Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue" am Tag vor Heiligabend ein neues Format ins Programm, das die Erwartungen aus Quotensicht allerdings nicht erfüllen konnte. Nur 5,9 Prozent betrug der Marktanteil damals in der Zielgruppe. Dass man das Format noch nicht aufgeben möchte, stellte der Sender am Sonntag unter Beweis, als man die Pilotfolge des kulinarischen Wettstreits zwischen Tim Mälzer und Tim Raue noch einmal ausstrahlte. Spitzen-Quoten waren damit natürlich kaum zu erwarten - und doch können die Kölner durchaus zufrieden sein.

Mit 1,18 Millionen Zuschauern fiel die Reichweite fast genauso hoch aus wie bei der Erstausstrahlung im Dezember, der Marktanteil lag in der Zielgruppe mit 6,1 Prozent ebenfalls minimal über den Premieren-Werten. Zusammengerechnet hat es "Kitchen Impossible" also auf mehr als zwei Millionen Zuschauer gebracht - ganz davon zu schweigen, dass sich Vox mit Erstausstrahlungen des "Perfekten Promi Dinners" zuletzt am Sonntagabend sogar deutlich schwerer tat. Nicht ausgeschlossen also, dass Mälzer und Raue trotz des äußerst verhaltenen Starts im Dezember doch noch einmal auf die Reise geschickt werden.

Überhaupt nicht zufrieden sein kann man dagegen bei kabel eins, wo eine neue Folge der "K1 Reportage" von lediglich 740.000 Zuschauern gesehen wurde. In der Zielgruppe reichte es für gerade mal 3,4 Prozent Marktanteil. Den Tiefstwert der Vorwoche konnte der Sender damit zwar hinter sich lassen - ein deutlicher Schritt nach vorne sieht allerdings anders aus. Auch "Abenteuer Leben" konnte das Ruder im weiteren Verlauf des Abend nicht mehr herumreißen und blieb mit nur 3,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe bei insgesamt 450.000 Zuschauern völlig blass.

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