Stepping Out © RTL / Stefan Gregorowius
Show-Neustart 2

"Stepping Out" kommt nicht an "Let's Dance" heran

 

Auch wenn Ihnen die Beteiligten bekannt vorkamen: RTL sendete am Freitagabend keine neue Ausgabe von "Let's Dance", sondern schickte die neue Tanzshow "Stepping Out" an den Start. An die bereits etablierte Tanzshow kam der Neustart aber nicht heran.

von Marcel Pohlig
12.09.2015 - 09:18 Uhr

Es ist ein eigentlich vertrautes Bild am Freitagabend bei RTL: Promis schwingen auf dem Parkett das Tanzbein, Jorge Gonzales, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bewerten die Leistung und Daniel Hartwich und Sylvie Meis führen gemeinsam durch die Show – die nun aber nicht "Let's Dance" heißt, sondern auf den Namen "Stepping Out" hört und Promi-Pärchen antreten lässt. RTL setzt also lieber auf Bewährtes, statt sich innovativ zu erweisen. An "Let's Dance" kam die neue Show aus Quotensicht allerdings nicht heran.

Während RTL im Frühjahr noch an die fünf Millionen Zuschauer mit tanzenden Promis bei "Let's Dance" anlockte, fällt das Ergebnis zum Start von "Stepping Out" fast schon enttäuschend aus: 2,95 Millionen Zuschauer verfolgten die neue Show der Kölner am Freitagabend, was insgesamt einem Marktanteil von 11,7 Prozent entspricht. In der klassischen Zielgruppe setzte sich "Stepping Out" knapp vor die "Superkids" bei Sat.1 und unterhielt 1,13 Millionen Zuschauer. Damit erreichte RTL einen Marktanteil von genau dreizehn Prozent – das ist zwar kein schlechter Wert, ein Überflieger war der Show-Neustart trotz gewohnter Besetzung aber auch nicht.

Wirklich schwer tat sich im Anschluss Mirja Boes mit ihrem neuen Wochenrückblick "Mirjas wilde 13", der zwischen "Stepping Out" und dem "Nachtjournal" lediglich 700.000 Zuschauer in der klassischen Zielgruppe erreichte und damit nicht über magere 11,4 Prozent hinaus kam. Insgesamt sahen 1,64 Millionen Zuschauer die Premiere der neuen Show, während es in der erweiterten Zielgruppe 1,10 Millionen Zuschauer und 11,8 Prozent waren. "Stepping Out" war zuvor auch in dieser Altersgruppe, auf die man in Köln-Deutz ja schon länger offiziell blickt, mit 12,6 Prozent übrigens kein Überflieger.

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