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"Sarah und Marc": Ohne Hochzeit keine Quote

 

"Sarah and Marc in Love" war die Quotenüberraschung des Sommers. Kurz vor Weihnachten wollte ProSieben mit einem Weihnachtsspecial daran noch einmal anknüpfen. Mit Weihnachtsliedern der beiden ging ProSieben am Mittwochabend jedoch völlig unter

von Uwe Mantel
15.12.2005 - 09:19 Uhr

Foto: ProSieben/ Mathias BothorProSieben hat in letzter Zeit an etlichen Stellen mit Quotenproblemen zu kämpfen. Um so lieber denkt man dort daher wohl an Quotenerfolge wie "Sarah & Marc in Love" zurück. 23,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe und sogar fast 40 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen holte das Finale der Celebrity-Dokusoap im August, in dem sich die beiden das Ja-Wort gaben.

Diesen Erfolg hätte ProSieben kurz vor Weihnachten gern noch einmal wiederholt und nahm "Sarah & Marc - Das Weihnachtsspecial" ins Programm. Sarah Connor und Marc Terenzi sollten ihre Fans darin mit Weihnachtsliedern in festliche Stimmung versetzen und zudem verraten, wie sie in diesem Jahr Weihnachten verbringen. Doch diesmal ging die Rechnung für ProSieben nicht auf.

Gerade mal 1,42 Millionen Zuschauer ab drei Jahren interessierten sich für die Show, der Marktanteil lag bei 4,6 Prozent beim Gesamtpublikum. Ebensowenig erfreulich die Werte in der werberelevanten Zielgruppe: 1,14 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer und 8,5 Prozent Marktanteil dürften weit unterhalb dessen liegen, was ProSieben sich erhofft hatte. Selbst Vox holte mit "Medical Detectives" höhere Quoten zu dieser Zeit.

Nicht witzig fanden die Zuschauer offenbar auch die wiederholte Ausstrahlung einer "Witzig ist Witzig"-Folge um 20:15 Uhr. Und so wird man die Quote heute bei ProSieben ebenfalls wenig witzig finden: 1,05 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer und 7,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe sind das erschreckende Ergebnis. Insgesamt sahen gerade mal 1,32 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu, was 4,0 Prozent Marktanteil entsprach. 

Die miserable Performance des Abendprogramms schlug sich auch im Tagesmarktanteil nieder: 5,3 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen lagen noch deutlich unter den ohnehin schon schwachen Durchschnittswerten des Dezembers.

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