Father Brown © ZDF/Des Willie
Guter Serienabend bei ZDFneo

ZDFneo punktet mit "Father Brown", Vox legt spät zu

 

Für Vox hat es sich zumindest am späteren Abend ausgezahlt, "Law & Order: SVU" um eine Stunde vorzuziehen, während es gegen den Fußball mau aussah. ZDFneo ließ sich von der Nationalelf nicht beeindrucken und überzeugte mit "Father Brown".

von Marcel Pohlig
02.09.2017 - 10:26 Uhr

Die Serien bei Vox taten sich am Freitag wieder etwas schwerer, immerhin ging es aber am späten Abend wieder etwas nach oben. Doch von vorne: "Chicago Fire" lief gegen den Fußball wieder schwächer als zuletzt und eröffnete den Abend mit 390.000 Zuschauern und 4,7 Prozent in der Zielgruppe. Insgesamt schalteten 720.000 Zuschauer ein. "Chicago P.D." hielt anschließend nahezu alle Zuschauer, was in der Zielgruppe aber dennoch nur für 4,2 Prozent reichte.

Die bislang am späten Abend gezeigte Wiederholung von "Law & Order: Special Victims Unit" wurde in dieser Woche erstmals um eine Stunde nach vorne gezogen. Den Quoten half dies: Vox legte auf insgesamt 940.000 Zuschauer zu und steigerte sich damit von zweieinhalb auf 3,8 Prozent. In der Zielgruppe schalteten 540.000 Zuschauer den Dauerbrenner ein, der damit einen Marktanteil von 6,9 Prozent erreichte. Damit bewegte sich "Law & Order: SVU" zwar unterhalb des Senderschnitts, brachte aber bereits ordentliche Besserung. Im Anschluss lief es dann auch für eine Wiederholung von "Chicago P.D." mit 400.000 Zuschauern und 6,8 Prozent besser als noch am Hauptabend. Die "vox nachrichten" brachten es gegen Mitternacht gar auf 8,4 Prozent.

Richtig gut lief es unterdessen für ZDFneo, das sich vom Fußball unbeeindruckt erwies und mit zwei Folgen von "Father Brown" zur besten Sendezeit zunächst 890.000 Zuschauer und 3,2 Prozent und dann noch 830.000 Zuschauer und 2,8 Prozent erreichte. In der Zielgruppe schalteten zwischen 210.000 und 230.000 Zuschauer ein, womit 2,3 bis 2,9 Prozent erreicht wurden. "Death in Paradise" brachte es anschließend mit zwei Folgen noch auf jeweils 130.000 Zuschauer und 1,5 und 1,8 Prozent in der jungen Altersgruppe. Insgesamt sahen im Schnitt 660.000 Zuschauer den britischen Karibik-Krimi.

Schwächer verlief der Abend derweil bei Super RTL. "Planet 51" wurde dort zur besten Sendezeit nur von 440.000 Zuschauern gesehen. Mehr als 1,6 Prozent waren für den Familiensender damit nicht zu holen, letztlich waren es sogar weniger Zuschauer als bei "Ritter hoch 3" am Vorabend, das 520.000 Zuschauer vorweisen kann. In der Zielgruppe erreichte Super RTL mit "Planet 51" durchschnittlich 190.000 Zuschauer und 2,3 Prozent. Damit lief es immerhin aber noch besser als für "Upps! Die Pannenshow", die im Anschluss nur 90.000 Zuschauer in der Zielgruppe unterhalten konnte und damit lediglich 1,1 Prozent erreichte. "Es kann nur E1nen geben" brachte es anschließend bei gleicher Zuschauerzahl auf anderthalb Prozent in der Zielgruppe. Kleiner Trost: In der Primetime lief es für den Disney Channel mit "Der König der Löwen 2" auch nicht besser. 270.000 Zuschauer sahen den Trickfilm insgesamt, in der Zielgruppe waren es 140.000 Zuschauer und 1,6 Prozent.

Sat.1 Gold, das tagsüber mit der "Bezaubernden Jeannie" bis zu 3,0 Prozent markierte, konnte erst am späten Abend wieder punkten. "Danni Lowinski" steigerte sich dort von anfänglichen 30.000 Zuschauern und 0,4 Prozent über ein Prozent auf letztlich 2,0 Prozent bei der letzten Folge, die von 100.000 Zuschauern in der klassischen Zielgruppe gesehen wurde. Insgesamt sahen bis zu 170.000 Zuschauer zu. "Der Bulle von Tölz" holte in der Primetime mit 70.000 Zuschauern in der Zielgruppe 0,8 Prozent und nach Mitternacht in der Wiederholung noch einmal tolle 2,6 Prozent. Insgesamt sahen am Abend 350.000 Zuschauer zu und in der Nacht 90.000 Zuschauer. Auch RTLplus überzeugte vor allem am späten Abend: "Alles Atze" sorgte dort mit jeweils 120.000 Zuschauern in der Zielgruppe für Marktanteile von 1,7 und 1,9 Prozent. Insgesamt sahen bis zu 200.000 Zuschauer zu. Die übrigen Sitcoms verfehlten zuvor die Eins vor dem Komma.

Zufriedenheit dürfte bei Tele 5 herrschen. Dort erreichte "CO2 – Bis zum letzten Atemzug" zur besten Sendezeit 390.000 Zuschauer. In der Zielgruppe schalteten 110.000 Zuschauer ein, was 1,3 Prozent entspricht. Alle Zuschauer in der Zielgruppe blieben im Anschluss dann auch beim "SchleFaZ: Sharktopus vs Wahlewolf" dran, der sich angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit damit auf gute 2,1 Prozent steigerte. Insgesamt schalteten 210.000 Zuschauer ein, womit Tele 5 wie beim Primetimefilm einen Marktanteil von guten 1,4 Prozent erreichte.

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