Gott ist auch nur ein Mensch © WDR/Thomas Kost
Kein Rekord, aber einsame Spitze

Münster-"Tatort" dominiert mit fast 13 Mio. Zuschauern

 

Die neue "Tatort"-Folge aus Münster hat den im April aufgestellten Quoten-Rekord zwar deutlich verfehlt, enteilte der Konkurrenz mit fast 13 Millionen Zuschauern aber spielend. Mehr als jeder Dritte entschied sich am Sonntag für den Klamauk-Krimi im Ersten.

von Alexander Krei
20.11.2017 - 08:50 Uhr

Weit mehr als 14 Millionen Zuschauer schalteten im April ein, um Boerne und Thiel im Münster-"Tatort" zu sehen - eine Traum-Quote, die die Krimireihe beim nächsten Einsatz der beiden nicht wiederholen konnte. Dennoch lief es für den "Tatort" auch diesmal wieder famos. 12,89 Millionen Zuschauer sahen die jüngste Folge mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl in der Hauptrollen, sodass der Marktanteil bei hervorragenden 34,0 Prozent lag. Mehr als jeder Dritte, der am Sonntagabend vor dem Fernseher saß, entschied sich also für den "Tatort".

Der Vorsprung auf die Konkurrenz war gewaltig: Die höchste Reichweite abseits des ARD-Krimis gab es für "Rosamunde Pilcher". Mit 4,19 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 11,0 Prozent verzeichnete das ZDF-Melodram allerdings nicht mal ein Drittel der "Tatort"-Quote - ganz zu schweigen vom jungen Publikum, wo Pilcher mit nur 4,1 Prozent Marktanteil chancenlos blieb. Der "Tatort" dominierte dagegen mit 3,81 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern und einem Marktanteil von 28,5 Prozent auch hier mühelos das Feld.

Vom starken Vorlauf profitierte anschließend auch "Anne Will", wenngleich festzuhalten ist, dass offenbar viele nach dem "Tatort"-Abspann das Weite suchten. Mit 4,41 Millionen Zuschauern gelang dem Polittalk aber immerhin erstmals seit dem Abend der Bundestagswahl der Sprung über die Vier-Millionen-Marke. Der Marktanteil belief sich auf 15,0 Prozent und fiel auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 7,1 Prozent ordentlich aus. Bei den "Tagesthemen" blieben später noch 3,11 Millionen Zuschauer dran.

Die Extra-Ausgabe zum Aus der Sondierungsgepräche von CDU, CSU, FDP und Grünen verzeichnete gegen Mitternacht übrigens nur noch 820.000 Zuschauer sowie 7,8 Prozent Marktanteil und lag somit weit hinter dem kurzfristig ins Programm genommenen "heute-journal", das um 0:26 Uhr mit 1,29 Millionen Zuschauern noch starke 16,6 Prozent Marktanteil verzeichnete. Die Hauptausgabe um 21:45 Uhr war zudem mit 5,57 Millionen Zuschauern deutlich gefragter als der zuvor gezeigte Pilcher-Film.

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