Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die Showauswahl war am Samstagabend groß – und wer keine Shows mag, der schaltete vor allem Das Erste ein. "Harter Brocken" sicherte sich mit 6,44 Millionen Zuschauern den Primetime-Sieg; nur die "Tagesschau" hatte am Samstag noch mehr Zuschauer. Das Erste überzeugte mit einem Marktanteil von starken 20,8 Prozent. Auch bei den Jüngeren war die Krimireihe mit 1,20 Millionen Zuschauern äußerst gefragt. Das Erste erzielte tolle 12,5 Prozent.

Für das ARD-Hauptprogramm lief es damit auch bei den Jüngeren deutlich besser als für Sat.1, wo der Weihnachtsklassiker "Charlie und die Schokoladenfabrik" erstmals nur einen einstelligen Marktanteil von 9,6 Prozent erreichte; zufrieden sein kann man damit bei Sat.1 freilich dennoch. 900.000 Zuschauer schalteten diesmal ein. Insgesamt entschieden sich 1,61 Millionen Zuschauer für den Film, der im Vorjahr noch von über zwei Millionen Zuschauern gesehen wurde – damals aber auch zwischen den Jahren lief. Das Zusammenspiel mit "Sleepy Hollow" funktionierte außerdem etwas besser als andere Film-Kombinationen, die Sat.1 zuletzt samstags ausprobierte. 600.000 Zuschauer blieben in der Zielgruppe dran, womit Sat.1 noch 8,4 Prozent erzielte. Insgesamt sahen 880.000 Zuschauer zu.

RTL II konnte zur besten Sendezeit unterdessen nur wenig ausrichten. "Das Mercury Puzzle" enttäuschte mit insgesamt 940.000 Zuschauern und 410.000 Zuschauern in der Zielgruppe. mehr als 4,3 Prozent waren damit nicht drin. "Game of Thrones" stürzte danach gar auf nur 2,9 Prozent, erholte sich dann schrittweise und brachte es mit der zweiten Folge auf genau vier Prozent. Nach Mitternacht erreichte die Serie dann immerhin noch 5,7 Prozent. Besser laufen können hätte es auch für Vox. "Pearl Harbour" schalteten nur 550.000 Zuschauer in der Zielgruppe ein, was genau sechs Prozent entspricht. Insgesamt waren 1,14 Millionen Zuschauer dabei. "Law & Order: SVU" enttäuschte anschließend mit 3,6 Prozent völlig, kam nach Mitternacht aber immerhin auf 6,3 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV