Beste Schwestern © MG RTL D / Guido Engels
Ohne das Dschungelcamp

RTL-Serien siegen, doch "Beste Schwestern" fällt deutlich

 

Trotz "Germany's Next Topmodel" konnten "Der Lehrer" und "Magda macht das schon" die Quoten der Vorwoche weitgehend halten und setzten sich an die Spitze. Ohne das Dschungelcamp fiel der Aufschwung von "Beste Schwestern" aber in sich zusammen

von Uwe Mantel
09.02.2018 - 09:09 Uhr

Die Konkurrenz durch "Germany's Next Topmodel" hat RTL am Donnerstagabend weitgehend kalt gelassen: 3,05 Millionen Zuschauer schalteten um 20:15 Uhr "Der Lehrer" ein - das waren sogar 40.000 mehr als in der vergangenen Woche. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen blieb die Reichweite fast unverändert, auch wenn wegen der stärkeren Konkurrenz der Marktanteil etwas rückläufig war, mit 17,8 Prozent aber weiterhin auf einem hervorragenden Niveau lag.

Weitgehend stabil auf gutem Niveau zeigte sich auch "Magda macht das schon" mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und 2,6 Millionen Zuschauern insgesamt. Für "Beste Schwestern" hingegen ging es rasant nach unten. Nachdem in den vergangenen beiden Wochen noch das Dschungelcamp auf die vorhergehende Sendung ausgestrahlt und Reichweiten und Marktanteile massiv angehoben hatte, fiel die Sitcom ohne diesen Effekt auf ein neues Staffeltief: Statt 20,0 standen in dieser Woche nur noch 13,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen auf dem Konto. 2,15 Millionen Zuschauer wurden insgesamt gezählt, in der letzten Woche lag die Durchschnittsreichweite noch bei 3,35 Millionen. Obwohl "Beste Schwestern" zuletzt auch nach dem Dschungelcamp nochmal wiederholt wurde und dort ein zweites Mal starke Quoten erzielte, gelang es offenbar nicht, diese Zuschauer zu halten.

Im Vergleich zu Sat.1 sind das allerdings Luxusprobleme: Dort macht inzwischen sogar "Criminal Minds" Sorgen und fiel um 20:15 Uhr mit einer Erstausstrahlung auf einen neuen Tiefstwert von nur noch 8,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, alte Folgen kamen dann überhaupt nicht mehr  an und mussten sich mit zunächst 7,4 und dann 6,3 Prozent Marktanteil zufrieden geben. "Elementary" floppte ab 23:12 Uhr mit nur 6,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen völlig.

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