In den kommenden Wochen wird Jörg Pilawa im Vorabend des Ersten zu sehen sein und wie gehabt live das "Quizduell" moderieren. Zum Auftakt lief es schon einmal nach Plan: 3,37 Millionen Zuschauer schalteten ein und bescherten dem Sender 15,4 Prozent Marktanteil. Das war die zweithöchste Vorabend-Reichweite in der Geschichte des Formats, die letzte Staffel Ende 2016 hatte im Schnitt 2,47 Millionen Zuschauer. Es war also ein Auftakt nach Maß.

Auch beim jungen Publikum konnte die Quizshow überzeugen: 530.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sorgten in dieser Altersklasse für gute 8,8 Prozent. Von den "Wer weiß denn sowas?"-Werten der vergangenen Wochen ist Pilawa damit ein gutes Stück entfernt, dennoch wird man beim Sender damit mehr als zufrieden sein. Das "Großstadtrevier" unterhielt im Anschluss insgesamt noch 2,72 Millionen Zuschauer und fiel auf 9,8 Prozent Marktanteil, bei den Jüngeren waren 6,4 Prozent drin.

In der Primetime trumpfte Das Erste dann mit dem zweiten Teil der Doku "Der blaue Planet" auf, der von 4,68 Millionen Menschen gesehen wurden. Vor einer Woche sahen noch etwas mehr als fünf Millionen Menschen zu, die Doku hat also einige Zuschauer verloren. Mit 13,5 Prozent Marktanteil kann man aber natürlich noch immer sehr zufrieden sein, zumal es auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 10,0 Prozent hervorragend lief. Die Doku musste sich beim jungen Publikum nur RTL und ProSieben geschlagen geben.

Den Tagessieg beim Gesamtpublikum sicherte sich das ZDF mit dem TV-Drama "Südstadt". 5,35 Millionen Menschen schalteten ein, 780.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Und während insgesamt sehr gute 15,8 Prozent Marktanteil gemessen wurden, so waren es bei den jungen Zuschauern nur 7,0 Prozent. Am Nachmittag und am Vorabend lief es ebenfalls rund: "SOKO München" kam ab 18 Uhr auf 4,13 Millionen Zuschauer (18,3 Prozent) und lag damit vor dem "Quizduell". "Bares für Rares" und "Die Rosenheim-Cops" holten davor sogar 23,8 und 21,5 Prozent Marktanteil.