Lucifer © Warner/Fox
US-Serien bei ProSieben

"Akte X" zieht auch "Lucifer" mit ins Quotenloch

 

Bei ProSieben kann "Akte X" weiterhin nicht an die sehr guten Quoten von Staffel eins anknüpfen. Das hat nun auch "Lucifer" den Start erschwert, die Serie machte dann aber das beste aus der Vorlage. Bei Vox läuft "Gone" weiter enttäuschend.

von Timo Niemeier
08.03.2018 - 09:41 Uhr

In der vergangenen Woche ist "Akte X" bei ProSieben mit enttäuschenden Quoten ins Programm zurückgekehrt. Die zwei vor sieben Tagen gezeigten Folgen holten nur 7,8 und 7,2 Prozent Marktanteil und lagen damit nicht nur unter dem Senderschnitt, sondern auch weit unter den Werten der ersten Staffel. Ein Aufwärtstrend ist in Woche zwei nicht zu verzeichnen: Erneut landete die Serie bei nur 7,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, 1,31 Millionen Menschen sahen insgesamt zu.


Das war dann auch keine gute Vorlage für die Rückkehr von "Lucifer". Die Serie holte 2017 schon nur durchschnittlich 8,9 Prozent Marktanteil, die erste Folge des Abends blieb nun bei 6,3 Prozent hängen. Die gute Nachricht für ProSieben: Mit der zweiten Folge stieg der Marktanteil wieder auf deutlich bessere 9,6 Prozent. "Lucifer" konnte mit der zweiten Folge sogar alle Zuschauer halten: Beide Episoden wurden von jeweils 1,15 Millionen Menschen gesehen. Beim jungen Publikum stieg die Reichweite sogar leicht an. "The Exorcist" fiel ab 23:10 Uhr aber wieder auf 7,0 Prozent zurück.

Probleme hat unterdessen auch Vox: "Gone" interessierte nur 1,55 Millionen Zuschauer, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei schwachen 5,3 Prozent. Zwei Wiederholungen von "Rizzoli & Isles" versagten danach mit 4,4 und 4,2 Prozent. Ebenfalls noch nicht in Fahrt ist Nitro, das seit diesem Mittwoch "Arrow" noch einmal von Beginn an zur besten Sendezeit zeigt. Die drei Folgen erreichten allerdings nur Marktanteile zwischen 1,0 und 1,2 Prozent und blieben damit recht deutlich unter dem Senderschnitt.

Richtig gut lief es dagegen erneut für ZDFneo. "Ein starkes Team" unterhielt zunächst 1,82 Millionen Menschen, "Wilsberg" steigerte sich danach sogar auf 2,06 Millionen. 5,6 und 8,7 Prozent Marktanteil waren die Folge. Auch bei den Jüngeren lief es mit 2,9 und 3,4 Prozent rund. "Tabula Rasa" rutschte danach auf 320.000 Zuschauer und 2,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum ab.

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