Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 12,1 Prozent ist das ZDF am Dienstag der erfolgreichste Sender im deutschen Fernsehen gewesen. Normalerweise ist der Sender hier aber sogar noch ein bisschen mehr gewohnt. Dass es am Dienstag nicht mehr geworden ist, lag vor allem an der schwächelnden Primetime. Dort holte "ZDFzeit" wie fast immer nur durchwachsene Quoten. 1,62 Millionen Menschen sahen sich die neueste Ausgabe "Fit in den Frühling" an, der Marktanteil lag bei überschaubaren 5,5 Prozent. Auch "Frontal 21" blieb danach bei 7,2 Prozent hängen, informierte aber immerhin 2,20 Millionen Menschen.

Dass das ZDF dann letztendlich doch auf einen so hohen Tagesmarktanteil kam, ist schnell zu erklären: Das "heute journal" steigerte sich am Abend einerseits auf 3,58 Millionen Zuschauer und 13,0 Prozent und natürlich lief es auch tagsüber wie immer fantastisch. "Bares für Rares" holte am Nachmittag 23,1 Prozent, das WM-Qualispiel der Fußball-Frauen erreichte danach immerhin noch sehr gute 16,8 Prozent. Und auch am Vorabend war auf "SOKO Hamburg" (18,9 Prozent) und die "Rosenheim-Cops" (15,0 Prozent) verlass.

Während das ZDF in der Primetime also etwas schwächelte, drehte der kleine Bruder hier so richtig auf. Bei ZDFneo erreichte "Nord Nord Mord" zur besten Sendezeit 2,34 Millionen Zuschauer und damit mehr als "ZDFzeit" im Hauptprogramm. Der Marktanteil lag bei fantastischen 7,8 Prozent. Auch "Death in Paradise" überzeugte danach noch mit 1,09 Millionen Zuschauern und 4,3 Prozent. Der starke Vorlauf ließ dann auch die Quoten von "Blockbustaz" steigen: 390.000 Zuschauer bescherten dem Sender 2,1 bei allen und 2,2 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern - das waren die bislang besten Werte der aktuell laufenden zweiten Staffel. ZDFneo kam schließlich auf einen Tagesmarktanteil in Höhe von 4,1 Prozent beim Gesamtpublikum und landete damit unter anderem vor ProSieben und kabel eins.

Den Tagessieg beim Gesamtpublikum sicherten sich die ARD-Serien: "Um Himmels Willen" wurde von 5,18 Millionen Menschen gesehen, "In aller Freundschaft" kam danach auf 5,15 Millionen Zuschauer. Die Marktanteile lagen bei 17,5 und 16,9 Prozent und damit weit über dem Senderschnitt. Das trieb dann auch den Tagesmarktanteil auf bis zu 11,4 Prozent nach oben.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV