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37 Grad © ZDF
Auch bei den Jüngeren erfolgreich

"37 Grad" überrascht mit ungewöhnlich starken Quoten

 

Die "37 Grad"-Reihe traf mit ihrer Reportage über mobiles Leben den Geschmack des ZDF-Publikums: Über drei Millionen Zuschauer waren dabei, darunter ungewöhnlich viele jüngere. Dabei begann der Abend zunächst nicht berauschend.

von Alexander Krei
13.06.2018 - 09:32 Uhr

Die ZDF-Reportagereihe "37 Grad" hat innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal ungewöhnlich stark abgeschnitten. Nachdem der Film über die "Neue Heimat Mallorca" Anfang Mai von mehr als 3,3 Millionen Zuschauern gesehen wurde, wusste nun auch "Mein Haus zieht mit" zu überzeugen - ein Film über das Leben auf dem Hausboot oder im Camper. Um 22:15 Uhr schalteten im Schnitt 3,06 Millionen Zuschauer ein, die den Marktanteil auf sehr gute 14,2 Prozent trieben. Zum Vergleich: Im Schnitt kam "37 Grad" in diesem Jahr bislang nur auf rund 2,3 Millionen Zuschauer.

Sehr gut lief es noch dazu bei den 14- bis 49-Jährigen, wo es am Dienstag sogar für einen zweistelligen Marktanteil reichte: Mit 11,6 Prozent bewegte sich die Reportage deutlich über den Normalwerten des Mainzer Senders, der damit im Übrigen zu diesem Zeitpunkt selbst die private Konkurrenz hinter sich lassen konnte. Für "37 Grad" war das zugleich der beste Wert seit vielen Jahren. Dabei hatte der Abend gar nicht gut begonnen: Die "ZDFzeit"-Doku über "Kim, Trump und die Bombe" musste sich nämlich mit nur 4,3 Prozent begnügen.

Insgesamt entschieden sich 2,11 Millionen Zuschauer um 20:27 Uhr für das ZDF, "Frontal 21" steigerte sich danach auf 2,40 Millionen. Und wie so oft sorgte schließlich das "heute-journal" wieder für einen Einschaltimpuls: Trotz des mäßigen Vorlaufs erreichte das Nachrichtenmagazin noch 3,36 Millionen Zuschauer und war im Übrigen auch beim jungen Publikum mit 9,1 Prozent gefragt. Dabei musste sich das "heute-journal" diesmal sogar mit der ARD-Serie "In aller Freundschaft" messen, die wegen eines "Brennpunkts" ausnahmsweise in direkter Konkurenz lief.

Mit 4,36 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 16,4 Prozent war "In aller Freundschaft" übrigens die meistgesehene Sendung des Tages. "Falk" gewann zuvor im Vergleich zur Vorwoche einige Fans zurück und erreichte diesmal 3,53 Millionen Zuschauer, nachdem der "Brennpunkt" über das Treffen von Donald Trump und Kim Jong-un zunächst von 3,50 Millionen gesehen wurde. Am Vorabend verbuchte "Gefragt - gejagt" indes neue Staffel-Bestwerte: 2,54 Millionen Zuschauer sowie 15,2 Prozent Marktanteil wurden um 18:00 Uhr eingefahren.

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