Danke Deutschland! © ZDF/Richard Hübner
Strategie aufgegangen

Starkes WM-Viertelfinale schiebt "Danke Deutschland" an

 

Das WM-Viertelfinale zwischen Brasilien und Belgien ist das bislang meistgesehene Spiel des Turniers ohne deutsche Beteiligung gewesen. Mehr als die Hälfte aller jungen TV-Zuschauer schalteten ein, dadurch erreichte auch "Danke Deutschland" tolle Werte.

von Timo Niemeier
07.07.2018 - 09:00 Uhr

Langsam aber sicher biegt die Fußball-WM auf ihre Zielgerade ein. Und das trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Mannschaft noch immer echte Traum-Quoten drin sind, hat das ZDF am Freitag bewiesen. Als am Abend Brasilien und Belgien aufeinandertrafen, sahen 13,99 Millionen Menschen zu. Kein anderes Spiel ohne deutsche Beteiligung erreichte während des laufenden Turniers mehr Zuschauer. Der Marktanteil lag bei starken 48,5 Prozent.

Noch ein wenig besser lief es sogar beim jungen Publikum: 4,87 Millionen Zuschauer waren nämlich zwischen 14 und 49 Jahren alt, hier wurden 52,9 Prozent gemessen. Auch das andere Viertelfinale zwischen Uruguay und Frankreich war sehr gefragt und erreichte ab 16 Uhr 8,81 Millionen Zuschauer. Das war die zweithöchste WM-Reichweite, Deutschland-Spiele ausgenommen, die bislang zu dieser Uhrzeit gemessen wurde. Sowohl beim Gesamtpublikum (55,3 Prozent) als auch bei den jungen Zuschauern (53,4 Prozent) erreichte das ZDF mehr als 50 Prozent Marktanteil.

Auch die im Anschluss an die beiden Spiele gezeigten Analysen waren jeweils sehr gefragt. Am Nachmittag sorgten rund viereinhalb Millionen Zuschauer noch für deutlich mehr als 20 Prozent Marktanteil in beiden Zuschauergruppen, am Abend blieben sogar noch rund neun Millionen Menschen dran. Das half dann auch der neuen Sketch-Comedy "Danke Deutschland", die am Freitag ihre Premiere feierte. Mit 3,56 Millionen Zuschauern sah es auf Anhieb richtig gut aus, der Marktanteil betrug 16,1 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren sogar 21,2 Prozent. Spannend wird zu sehen sein, wo sich das Format ohne WM-Unterstützung einpendeln wird. Beste Voraussetzungen für eine weitere, gute Entwicklung hat man nun jedenfalls gelegt.

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