Eintracht Frankfurt hat sich in der Europa League mit 4:1 gegen Donezk durchgesetzt und steht damit nun im Achtelfinale des Wettbewerbs. Nitro hat das Spiel am Donnerstag übertragen und damit sehr ansehnliche Werte eingefahren: 1,15 Millionen Menschen sahen sich die erste Halbzeit des Matches an, 1,49 Millionen waren es während den zweiten 45 Minuten. Damit kam das Spiel zwar nicht an die 1,74 Millionen Zuschauer der zweiten Halbzeit des Hinspiels heran, das wurde vor einer Woche aber auch deutlich später angepfiffen.

Die Europa League hat Nitro in jedem Fall starke Quoten beschert: 5,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen waren es in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit hielt sich dieser Wert recht konstant bei 5,4 Prozent. Zwar ist die Reichweite im Verlauf spürbar angestiegen, aber eben auch die insgesamte TV-Nutzung. Die zweiten 45 Minuten wurden um 20 Uhr angepfiffen und liefen damit über einen langen Zeitraum gegen die Primetime-Programme der anderen Sender. Auch mit der Nachberichterstattung holte Nitro im Anschluss an das Spiel noch gute Marktanteile, die über dem Senderschnitt lagen.

Mit 3,4 Prozent Tagesmarktanteil in der Zielgruppe war Nitro am Donnerstag der größte Nischensender. Dahinter folgte Super RTL mit ebenfalls sehr beachtlichen 2,6 Prozent, hier sorgten vier Folgen von "CSI: Miami" für gute Quoten. Der Marktanteil stieg bis auf 3,6 Prozent. Doch auch für den Disney Channel lief es am Donnerstag gut: "Stolz & Vorurteil" kam in der Primetime auf 1,8 Prozent Marktanteil, ebenso das danach gezeigte "Jane Austens Emma". Im Tagesprogramm war "Miraculous" sehr stark unterwegs und holte teilweise mehr als 3,0 Prozent, das schaffte auch "Kim Possible".

Bei ZDFneo ist übrigens das "Neo Magazin Royale" mit guten Quoten aus seiner Pause zurückgekehrt. 330.000 Menschen sahen die erste Folge in 2019, 130.000 davon kamen aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Der Marktanteil beim jungen Publikum lag bei guten 2,0 Prozent, die "heute show"-Wiederholung kam im Vorfeld auf 1,6 Prozent und "Letzte Spur Berlin" holte nur 1,0 Prozent.