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Neue RTL-II-Serie

"F4lkenb3rg" verliert nach solidem Start einige Zuschauer

 

Das neue Young-Fiction-Projekt von RTL II, "F4lkenb3rg", hat einen recht passablen Start hingelegt, nach der ersten Folge ging es aber schon bergab. ProSieben konnte sich am Montagabend derweil fast durchgängig über zweistellige Marktanteile freuen.

von Timo Niemeier
16.07.2019 - 09:24 Uhr

RTL II will weiterhin auf fiktionale Eigenproduktionen setzen, auch wenn diese bislang im linearen Fernsehen noch nicht der erhoffte Erfolg waren. Die neueste Serie heißt "F4lkenb3rg" und ist nun immerhin recht solide gestartet. Die erste Folge erreichte am Montag zur besten Sendezeit ab 20:15 Uhr 640.000 Zuschauer, 400.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Der Marktanteil lag bei 5,2 Prozent. 

Die schlechte Nachricht für RTL II: Die zweite Folge, die man direkt im Anschluss zeigte, lief mit 4,5 Prozent schon schlechter und lag auch unter den Normalwerten des Senders. Die Gesamt-Reichweite ging auf 560.000 zurück. Bleibt es in den kommenden Wochen dabei, wird man damit bei RTL II wohl trotzdem leben können. "F4lkenb3rg" wäre mit diesen Werten immerhin kein Totalausfall, aber eben auch kein wirklicher Erfolg. RTL II hatte die Serie schon vor einer Woche bei TVNow zum Abruf bereitgestellt, einige Hardcore-Fans werden die Folgen also wohl schon dort gesehen haben. 

Recht zufrieden sein kann man bei ProSieben, wo das Sitcom-Line-Up auf gewohntem Niveau lief. Alle "Big Bang Theory"-Wiederholungen lagen bei mehr als zehn Prozent Marktanteil, am späten Abend waren sogar bis zu 13,6 Prozent drin. Eine neue Folge von "Mom" musste sich mit 9,3 Prozent begnügen und "The Orville" kam ab nach 23 Uhr nur auf 8,6 Prozent. Sonst war es ein guter Tag für ProSieben, der Tagesmarktanteil lag bei 10,5 Prozent. 

Sat.1 dagegen hatte weniger Glück mit Fiction in der Primetime: Der Schweiger-Film "Kokowääh 2" erreichte nur etwas mehr als eine Million Menschen, in der Zielgruppe blieb man damit bei 8,1 Prozent hängen. "Männerherzen" hielt sich danach bei 8,0 Prozent. Und auch das "Frühstücksfernsehen" war am Montag nicht so erfolgreich wie sonst. Auf Jahressicht kommt das Format derzeit auf rund 14,5 Prozent Marktanteil, jetzt waren nur 10,7 Prozent drin. Damit lag man auch hinter "Guten Morgen Deutschland" von RTL, das es auf 14,2 Prozent brachte. 

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