Zapfenstreich Ursula von der Leyen © Screenshot Das Erste
Das Erste in der Primetime vor dem ZDF

Fast vier Millionen sehen von der Leyens Zapfenstreich

 

Das Erste hat am Donnerstag mit einem alten Krimi die meisten Zuschauer vor die Bildschirme gelockt, danach war der Zapfenstreich für Ursula von der Leyen sehr gefragt. Das ZDF hatte das Nachsehen, lag auf Tagessicht aber trotzdem uneinholbar in Führung.

von Timo Niemeier
16.08.2019 - 09:43 Uhr

Ursula von der Leyen ist nun auch feierlich als Bundesverteidigungsministerin verabschiedet worden, sie war die erste Frau in dieser Position. Nun wechselt sie bekanntlich nach Brüssel und wird EU-Kommissionspräsidentin. Der zu ihren Ehren ausgerichtete Zapfenstreich erreichte am Donnerstagabend im Ersten durchschnittlich 3,95 Millionen Zuschauer, damit erzielte man sehr gute 15,7 Prozent Marktanteil. Und auch das junge Publikum interessierte sich für ARD-Verhältnisse überdurchschnittlich stark für das Programm. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte der Zapfenstreich 7,2 Prozent. 

530.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sahen sich von der Leyens Verabschiedung an, damit hatte die Übertragung sogar mehr junge Zuschauer als der Krimi um 20:15 Uhr. Ein alter "Zürich-Krimi" kam zur besten Sendezeit nur auf 480.000 junge Zuschauer und 6,0 Prozent. Insgesamt sah es schon etwas anders aus, hier erreichte die Wiederholung 4,58 Millionen Zuschauer. Keine andere Sendung hatte am Donnerstag eine höhere Reichweite. Mit dem Marktanteil in Höhe von 16,5 Prozent kann man beim Sender sehr zufrieden sein. 

Im Anschluss an Krimi und "Zapfenstreich" erreichten die "Tagesthemen" noch 2,96 Millionen Zuschauer und 14,4 Prozent. Dadurch hatte dann auch "extra 3" ab 22:55 Uhr einen seiner besseren Tage. Die Satire-Sendung brachte es auf 12,4 Prozent insgesamt und 8,0 Prozent beim jungen Publikum.

Der Tagesmarktanteil des Ersten lag am Donnerstag bei guten 11,9 Prozent, das ZDF kam dennoch auf zwei Prozentpunkte mehr. Die Mainzer hatten in der Primetime zwar das Nachsehen, lockten mit der Komödie "Ein Mann namens Ove" aber trotzdem 3,72 Millionen Menschen vor die TV-Geräte, das entsprach 13,6 Prozent Marktanteil. Treiber der guten Quoten war aber auch einmal mehr das starke Nachmittags- und Vorabendprogramm. 

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