Survivor © TVNOW / Richard Hübner
Start unter Senderschnitt

"Survivor" ist für Vox noch nicht der erhoffte Erfolg

 

Die groß beworbene Abenteuershow "Survivor" hat bei Vox einen schwachen Start hingelegt und lag unter dem Senderschnitt. Doch Vox war nicht der einzige Sender mit Problemen: Auch bei RTL II startete ein neues Format schlecht.

von Timo Niemeier
17.09.2019 - 09:08 Uhr

Dass man bei Vox an "Survivor" glaubt, zeigt sich schon beim Blick auf den Umfang der ersten Staffel. Gleich 13 Ausgaben der Show hat man bei Banijay bestellt. An Tag eins nach der Premiere wird man nun in Köln hoffen, dass das kein Fehler war. Die Premiere lief nämlich alles andere als geschmiert. Nur 550.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sahen sich die Show an, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei überschaubaren 6,0 Prozent. Den Senderschnitt hat "Survivor" damit verfehlt. Insgesamt schalteten 960.000 Menschen ein. 

Noch schwerer tat sich "Prominent!" im Anschluss, die Sendung beschäftigte sich ebenfalls mit der Abenteuershow. Mit nur 4,5 Prozent Marktanteil sah es aber sehr schlecht aus. Tiefpunkt des Abends war eine alte "Goodbye Deutschland"-Ausgabe, die ab 23:15 Uhr nur noch auf 3,6 Prozent kam. Dadurch lag der Tagesmarktanteil von Vox dann auch nur bei sehr schwachen 5,8 Prozent, damit musste man sich auch hinter Kabel Eins (6,0 Prozent) einreihen. Dort lief es in der Primetime deutlich besser: Der Film "The Transporter" kam auf 6,9 Prozent Marktanteil, "Die City-Cobra" erreichte sogar 7,6 Prozent. 

Doch noch einmal zurück zu Vox, das auch am Nachmittag einen Rückschlag verkraften muss. Das neue Format "Die schönste Braut" startete mit 5,8 Prozent ebenfalls enttäuschend, nur 390.000 Menschen sahen sich die Sendung an. "Shopping Queen" sorgte zuvor eigentlich für einen guten Vorlauf, mit 530.000 Gesamtzuschauern holte die Sendung 7,2 Prozent in der Zielgruppe. 

Ebenfalls nicht zufrieden sein kann man bei RTL II. Dort kam "Love Island" in der Primetime auf 500.000 junge Zuschauer, lief also noch etwas schwächer als "Survivor". Mit 5,4 Prozent Marktanteil setzte es einen Staffeltiefstwert, 810.000 Menschen sahen insgesamt zu. Richtig schlecht startete dann im Anschluss aber das neue Format "Wild im Wald". Mit nur 480.000 Zuschauern waren schon beim Gesamtpublikum nur 1,8 Prozent Marktanteil drin. Und auch beim jungen Publikum lief es mit 3,4 Prozent nicht gut. 

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