Im Vorabendprogramm hat sich "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" mit zweistelligen Marktanteilen stabilisiert - und in der Primetime muss sich die Serie kaum vor dem Original verstecken. Der erste 90-Minüter des Ablegers war am Dienstagabend sogar die mit Abstand meistgesehene Sendung des Tages: 4,75 Millionen Zuschauer entschieden sich für die XXL-Folge und trieben den Marktanteil beim Gesamtpublikum auf hervorragende 15,5 Prozent.

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es für "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" mit einem Marktanteil von 7,7 Prozent überzeugend. Das ZDF konnte dem nicht allzu viel entgegensetzen und kam mit der "ZDFzeit"-Doku "Prinz Andrew - Der Skandal" nicht über 3,8 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum hinaus. Insgesamt schalteten aber immerhin 2,54 Millionen Zuschauer ein, die für 8,3 Prozent sorgten - besser lief es für "ZDFzeit" zuletzt vor zwei Monaten.

"Frontal 21" musste sich im Anschluss mit nur 2,08 Millionen Zuschauern und 6,7 Prozent Marktanteil zufriedengeben. Erst das "heute-journal" sorgte für einen Aufschwung und steigerte die ZDF-Reichweite um eine Million. Damit lag der Mainzer zu diesem Zeitpunkt auch vor dem Ersten, wo "Fakt" trotz des guten Vorlaufs auf 2,58 Millionen Zuschauer fiel. Später am Abend punktete die Bundesliga-"Sportschau" noch mit 2,83 Millionen.

Am Vorabend lief es fürs Erste hingegen durchwachsen: Während "Wer weiß denn sowas?" mit 3,29 Millionen Zuschauern und 17,0 Prozent Marktanteil einmal mehr stark performte, blieben für "Familie Dr. Kleist" lediglich 2,13 Millionen Zuschauer dran. Der Marktanteil lag bei 8,7 Prozent. Besser war das ZDF mit den "Rosenheim-Cops" bedient, die 4,06 Millionen Zuschauer erreichten und damit nach den "jungen Ärzten" und der "Tagesschau" den dritten Platz belegten.