Das RTL-Dschungelcamp kämpft gerade mit der Marke von fünf Millionen Zuschauern. Gut möglich, dass die laufende Staffel die erste in der Geschichte der Show wird, die darunter liegen wird. Gleichzeitig ist es nach wie vor Jammern auf hohem Niveau, "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"ist nämlich noch immer extrem erfolgreich. Am Mittwoch sahen 4,72 Millionen Menschen zu. Weil die Show dieses Mal aber nur bis 23:25 Uhr ging, überrascht das aber schon. Eine Woche zuvor waren am Mittwoch noch etwas mehr als fünf Millionen Menschen dabei. 

Bei den 14- bis 49-Jährigen holte sich das Dschungelcamp allerdings erneut den sicheren Tagessieg. 2,17 Millionen Menschen in diesem Alter sahen sich die neueste Folge an, kein anderer Sender hatte in dieser Zielgruppe mehr Zuschauer. Der Marktanteil lag bei starken 34,4 Prozent. Auch "Stern TV" profitierte natürlich vom Dschungel und kam im Anschluss noch auf 25,1 Prozent, etwas mehr als zwei Millionen Gesamtzuschauer waren noch mit dabei. Und selbst das "Nachtjournal" kam ab Mitternacht noch auf sehr gute 19,9 Prozent Marktanteil. 

Durch die recht kurze Sendezeit des Dschungels begann auch "Die Stunde danach" bei RTLplus deutlich früher als an vielen anderen Tagen. Sehr große Auswirkungen auf die Quoten hatte das aber nicht. Mit 650.000 Zuschauern ab drei Jahren und 7,5 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum lief es gewohnt sehr gut. 

Bei RTL überzeugte zu Beginn der Primetime übrigens auch "Der Bachelor", der seine Rosen vor 2,55 Millionen Menschen verteilte. 1,54 Millionen davon kamen aus der werberelevanten Zielgruppe und sorgten so in der Altersklasse der 14- bis 49-Jährigen für 17,3 Prozent. Richtig stark lief es zudem am Vorabend: "Alles was zählt" erreichte 17,9 Prozent Marktanteil und damit den besten Wert seit Mai 2017 und auch "GZSZ" brillierte mal wieder mit 22,3 Prozent - besser lief es für den Dauerbrenner zuletzt im April 2019. Insgesamt konnte sich RTL am Mittwoch über einen Tagesmarktanteil in Höhe von 17,5 Prozent (14-49) freuen. ProSieben erreichte auf Platz zwei fast zehn Prozentpunkte weniger und musste sich mit 7,7 Prozent begnügen.