Es ist ein Phänomen, das im deutschen Fernsehen immer wieder zu beobachten ist. Wenn ein neues Format startet, gehen die Quoten im Anschluss an den Auftakt zurück. Das liegt daran, dass die Zuschauer der neuen Serie oder der neuen Show eine Chance geben - einige davon schalten in den Wochen darauf aber nicht mehr ein. Das ist ein natürlicher Prozess und ist derzeit auch bei der US-Serie "Blood & Treasure" zu beobachten. Blöd nur, dass die Serie bereits zum Auftakt nur 3,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe holte. 

Doch in den zurückliegenden Wochen ging es noch bis auf 2,4 Prozent nach unten - und selbst das war noch nicht das Ende der Fahnenstange. In dieser Woche sah es für die Serie noch einmal deutlich schlechter aus. Drei Folgen unterhielten im Schnitt nur etwas mehr als eine halbe Million Menschen. Während die erste Episode damit bei nur 2,2 Prozent in der Zielgruppe hängen blieb, sah es für die anderen beiden Folgen mit 1,8 und 1,9 Prozent sogar noch schlechter aus. Die einzig gute Nachricht für Kabel Eins: In der nächsten Woche steht das Staffelfinale an. 

Kabel Eins lag damit in der Primetime auch weit hinter den beiden Kindersendern Super RTL und Disney Channel. Bei Super RTL versammelte "Asterix und Kleopatra" 950.000 Menschen vor den TV-Geräten, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden damit starke 5,1 Prozent Marktanteil gemessen. Mit solchen Werten wäre auch der eigentlich viel größere Sender zufrieden gewesen. "Tom & Jerry - Piraten auf Schatzsuche" erreichte danach ebenfalls noch gute 2,9 Prozent. Im Disney Channel kam "Kim Possible - Der Film" auf 2,6 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum, 510.000 Menschen schalteten ein.