Kitsch oder Kasse? © TVNOW / Wischmeyer/Friese
Crime-Serien in Sat.1 schwächeln

"Kitsch oder Kasse" steigert sich auf neuen Bestwert

 

Etwas überraschend hat sich das noch recht frische RTL-Nachmittagsformat "Kitsch oder Kasse" am Dienstag auf einen neuen Bestwert gesteigert, der Vorlauf war allerdings auch sehr stark. In Sat.1 machen die Crime-Serien am Vorabend unterdessen Probleme.

von Timo Niemeier
08.04.2020 - 09:16 Uhr

Erst seit wenigen Wochen auf Sendung, haben die Macher der neuen RTL-Sendung "Kitsch oder Kasse" schon so einiges erlebt. Zuletzt drehten sie wegen Corona erst ohne Publikum, dann wurde die Produktion zwischenzeitlich ganz eingestellt. Durchschnittlich holte die Sendung seit dem Start rund 9,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Das ist für den Start nicht schlecht, das Format muss sich aber noch spürbar steigern, um dauerhaft als Quotenstütze gelten zu können. Nun hat man einen Meilenstein erreicht. 

Die neueste Ausgabe am Dienstag sahen sich 340.000 Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren an, der Marktanteil lag bei 12,7 Prozent. Der bisherige Rekord wurde damit um einen Prozentpunkt übertroffen. Insgesamt schalteten 870.000 Menschen ein, auch das ist mehr als in den vergangenen Wochen üblich. "Kitsch oder Kasse" konnte sich am Dienstag aber auch auf einen guten Vorlauf verlassen: "Punkt 12" erreichte starke 17,9 Prozent und auch die "Superhändler" überzeugten mit 14,3 Prozent. 

"Marco Schreyl" fiel im Anschluss zwar auf 9,6 Prozent zurück, das ist aber immerhin der beste Wert seit zwei Wochen. Zuletzt tat sich die Talkshow merklich schwer. Auch "Hensslers Countdown" lag danach mit 9,4 Prozent auf einem ähnlichen Niveau. Weiterhin deutlich schwächer als üblich ist "GZSZ", das am Vorabend natürlich noch immer über dem Senderschnitt liegt, aber eben nicht mehr so deutlich wie in der Vergangenheit. Am Dienstag sahen 2,86 Millionen Menschen zu und sorgten so für 14,8 Prozent. 

Noch viel größer sind aber die Probleme am Vorabend in Sat.1, "Big Brother" tat sich dort mit 5,7 Prozent erneut sehr schwer. In diesen Tagen wird man in Unterföhring aber eher auf die Stunde davor blicken, dort starteten am Montag schließlich die neuen Crime-Serien "Richter und Sindera" und "Grünberg und Kuhnt". Nach dem mauen Start am Montag sah es auch am Dienstag mit nur 4,5 und 4,3 Prozent schlecht aus. Jeweils 780.000 Menschen schalteten ein. 

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