Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov haben als Nachfolger von Devid Striesow im saarländischen "Tatort" ihre Feuertaufe bestanden. Ihr erster Fall mit dem Namen "Das fleißige Lieschen" erreichte am Ostermontag extrem viele Zuschauer und war zudem das meistgesehene Programm des gesamten Tages. 10,44 Millionen Menschen sahen sich die Premiere des neuen Ermittler-Duos an, beim Gesamtpublikum waren für Das Erste damit extrem starke 27,5 Prozent Marktanteil drin. 

Nicht zu schlagen war der "Tatort" auch beim jungen Publikum, kein anderes Format hatte nach 20:15 Uhr mehr Zuschauer aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. 2,26 Millionen Menschen aus diesem Alter schalteten ein und bescherten dem Ersten damit tolle 20,5 Prozent. Extrem erfolgreich war Das Erste am Montag auch mit seinen Info-Sendungen: Die "Tagesschau" verfolgten 9,13 Millionen Menschen, die "Tagesthemen" kamen am späten Abend noch auf 6,35 Millionen Zuschauer. 

Allen voran durch die starke Primetime erreichte Das Erste am Feiertag 13,0 Prozent Tagesmarktanteil, damit ließ man selbst das ZDF hinter sich, das am Ostermontag nur 9,9 Prozent erzielte. Gegen den "Tatort" hatten die Mainzer keine Chance, man schickte angesichts der starken Konkurrenz aber auch nur die Wiederholung der Schmonzette "Ein Sommer in Amsterdam" ins Quoten-Rennen. 3,58 Millionen Menschen schalteten ein, das entsprach 9,4 Prozent Marktanteil. "Terra X" kam am Vorabend noch auf 4,19 Millionen Zuschauer und 12,5 Prozent. 

Am späten Abend brachte das ZDF schließlich die zweite Staffel der Comedy-Serie "Merz gegen Merz" zu Ende. 2,22 Millionen Menschen sahen sich die letzten beiden Folgen an, das war die niedrigste Reichweite der Staffel. Mit 8,2 bei allen und 5,4 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern konnte die Serie nicht viel reißen. Im Schnitt kamen die acht Folgen auf 2,66 Millionen Zuschauer, das waren nur unwesentlich weniger als bei Staffel eins. Mit 9,6 Prozent Marktanteil lag man aber deutlich unter den Werten aus 2019, damals kam "Merz gegen Merz" im Schnitt noch auf 11,1 Prozent.