Der Mittwoch war kein guter Tag für US-Serien: Sowohl ProSieben als auch Vox taten sich in der Primetime äußerst schwer. Bei ProSieben bereitet derzeit "9-1-1 Notruf L.A." zunehmend Sorgen: Nachdem die Serie zuletzt immer mal wieder zweistellige Marktanteile schaffte, ging es nun schon die dritte Woche in Folge nach unten. Mit einem Marktanteil von 8,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen lief es für "9-1-1" so schlecht wie seit fast zehn Monaten nicht mehr. Insgesamt schalteten nur 920.000 Zuschauer ein - das war ein neues Reichweiten-Tief.

Verglichen mit "Atlanta Medical" war ProSieben um 20:15 Uhr jedoch noch einigermaßen gut bedient, denn im Anschluss waren für die Serie gerade mal noch 750.000 Zuschauer und ein Marktanteil von 5,5 Prozent in der Zielgruppe drin. Schlechter lief es für "Atlanta Medical" zuletzt im Juni. Später am Abend konnten zudem auch drei Folgen von "Seattle Firefighters" nichts mehr reißen: Mit Marktanteilen zwischen 4,7 und 6,0 Prozent bewegte sich auch diese Serie deutlich unter dem Senderschnitt.

Zuschauer-Trend: 9-1-1 Notruf L.A.

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Bei Vox wiederum musste "Outlander" kleinere Brötchen backen: Hielt sich die Serie zuletzt immerhin noch bei mehr als fünf Prozent Marktanteil, so wurde diese Marke nun sehr deutlich unterboten. Die beiden neuen Folgen enttäuschten in der Primetime mit Werten von 4,2 und 4,3 Prozent und schrammten damit nur knapp am bisherigen Tiefstwert vorbei. Insgesamt konnten sich zunächst nur 780.000 Zuschauer für "Outlander" erwärmen, ehe die zweite Folge des Abends auf 760.000 Zuschauer kam.

Nur leichte Besserung brachte indes "Bones" am späten Abend: Der kurzfristige Ersatz für "Little Big Lies" ging mit Marktanteilen von 2,8 und 4,0 Prozent in der Zielgruppe baden, sodass Vox zwischenzeitlich noch hinter Super RTL zurückfiel. Dort steigete sich "Dr. House" im Laufe des Abends auf bis zu 5,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe - um kurz nach 22 Uhr waren 420.000 Zuschauer dabei.