Für einen Sieg auf dem Platz reichte es aufgrund des Last-Minute-Gegentors nicht, der erwartungsgemäße Tagessieg in Sachen TV-Reichweite war aber locker drin: 7,94 Millionen Zuschauer verfolgten am Donnerstagabend im Schnitt das erste Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Herren seit dem 19. November. Das bescherte dem ZDF einen Marktanteil von 29,1 Prozent beim Gesamtpublikum und 25,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

In der Halbzeitpause kam auch das verkürzte "heute-journal" natürlich wieder auf starke Werte: 7,04 Millionen Zuschauer sahen die Sendung hier - oder ließen zumindest den Fernseher weiter laufen. Für Markus Lanz lief es danach dann gut - allerdings sorgte der Fußball-Vorlauf nicht unbedingt für außergewöhnlich hohe Werte: 1,25 Millionen Zuschauer sahen sich den spätabendlichen Talk an, das entsprach Marktanteilen von 14,3 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Stärkster Fußball-Verfolger war am Donnerstagabend beim Gesamtpublikum Das Erste, das den Usedom-Krimi "Mutterliebe" wiederholte und damit 4,52 Millionen Zuschauer erreichte. Mit einem Marktanteil von 15,6 Prozent kann man bei der ARD sehr zufrieden sein, bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 6,6 Prozent Marktanteil zumindest solide. "Panorama" musste sich im Anschluss mit 2,26 Millionen Zuschauern und 8,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum zufrieden geben. Später am Abend erreichte "Extra 3" 1,57 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 10,9 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen zog der Marktanteil aber mit 8,7 Prozent deutlich über den Senderschnitt an.

Schon am Vorabend lief übrigens ein weiteres Fußball-Länderspiel: Die U21-Nationalmannschaft trat gegen Moldau an und siegte 4:1. Zu sehen gab's das Ganze bei ProSieben Maxx. 170.000 Zuschauer verfolgten die erste Halbzeit ab 18:15 uhr, 220.000 waren bei der zweiten Hälfte im Schnitt dabei.  Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag während der ersten 45 Minuten bei 1,4 Prozent und sank dann auf 1,0 Prozent ab - ein Erfolg war die Übertragung für ProSieben Maxx damit nicht.