Der "Tatort" hat am Sonntag mit Abstand die meisten Zuschauer vor die TV-Geräte gefesselt. 8,26 Millionen Menschen sahen sich den Fall der beiden österreichischen Ermittler Eisner und Fellner an, das entsprach einem starken Marktanteil in Höhe von 25,5 Prozent. Das ZDF erreichte mit der Nations-League-Partie zwischen Deutschland und der Schweiz 6,52 Millionen Zuschauer und 21,7 Prozent. Das waren auch deutlich weniger als beim Spiel gegen Spanien, das sahen vor wenigen Tagen noch knapp acht Millionen Menschen. 

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen feierte der "Tatort" eine erfolgreiche Rückkehr aus der Sommerpause, 1,57 Millionen Zuschauer entsprachen hier 16,7 Prozent. In dieser Altersklasse musste sich der Krimi dem Fußball allerdings geschlagen geben. Das Spiel sahen sich im ZDF nämlich 1,66 Millionen vergleichsweise junge Zuschauer an, damit kamen die Mainzer auf noch etwas bessere 18,5 Prozent. Der Tagessieg bei den 14- bis 49-Jährigen ging aber trotzdem an Das Erste: Die "Tagesschau" hatte 1,78 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 und kam damit auf 21,8 Prozent Marktanteil. 

"Anne Will" profitierte später übrigens nicht wirklich vom guten Vorlauf. Nur 2,82 Millionen Menschen interessierten sich für den Talk mit dem Thema "Giftanschlag auf Nawalny – ändert Deutschland jetzt seine Russland-Politik?", beim Gesamtpublikum reichte das noch zu 10,6 Prozent Marktanteil. Tagsüber lag man überwiegend bei einstelligen Werten, in der Endabrechnung waren, "Tatort" sei dank, 11,0 Prozent Tagesmarktanteil drin. 

Das ZDF zeigte nach der Deutschlandpartie noch die Zusammenfassungen der anderen Nations-League-Spiele. Dabei gingen die Reichweiten kontinuierlich nach unten, dennoch hielten sich diese Zusammenfassungen bei mehr als 10 Prozent Marktanteil. Die im Anschluss gezeigte Doku "Kroos" schaffte das nicht mehr, hier sahen noch 730.000 Menschen zu, mehr als 8,7 Prozent waren für das ZDF damit nicht drin.