Chris Töpperwien ist die hellste Kerze auf der Torte, diese besondere Ehrung wurde ihm am Freitag jedenfalls bei den "Festspielen der Realitystars" in Sat.1 zuteil. Im Finale setzte sich der selbsternannte Currywurst-Mann gegen Vorwochensieger Jürgen Milski durch. Und ganz offensichtlich konnte Sat.1 mit seiner Show in der vergangenen Woche einige Zuschauer überzeugen, bei der zweiten Ausgabe zogen Reichweiten und Marktanteile nämlich an. 


750.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sorgten hier für 10,7 Prozent Marktanteil, in der vergangenen Woche schaffte die Show noch nicht den Sprung in die Zweistelligkeit. Insgesamt gewann Sat.1 rund 200.000 Zuschauer hinzu, sodass die Reichweite am Freitag bei Ausgabe zwei bei 1,59 Millionen lag. Als keine gute Idee erwies es sich dann aber, im Anschluss noch einmal eine alte Ausgabe von "Promis unter Palmen" zu wiederholen, der Marktanteil in der Zielgruppe sackte direkt auf 6,6 Prozent ab. 

Trotz der Zugewinne blieben die "Festspiele der Realitystars" recht deutlich hinter der RTL-Show "Lego Masters" hängen. Die kam auf 990.000 junge Zuschauer und 14,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Insgesamt lag die Reichweite bei 1,68 Millionen, das waren 320.000 weniger als bei der Rückkehr in der vergangenen Woche. Und auch RTL bekam am späten Abend Probleme: Mit einem Live-Programm von Ralf Schmitz hielt man nur noch 920.000 Gesamtzuschauer vor den TV-Geräten, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden schlechte 8,9 Prozent Marktanteil ermittelt. 


Spannend ist auch ein Blick auf ProSieben, wo am späten Abend erstmals Free-TV-Premieren von "4 Blocks" anstanden. In der Primetime sorgte aber erst einmal "Stirb langsam: Jetzt erst recht" für sehr ordentliche 9,7 Prozent Marktanteil. Die ersten drei im Free-TV gezeigten Folgen der dritten "4 Blocks"-Staffel konnten diesen Vorlauf aber nicht nutzen und erreichten in der Spitze lediglich 4,9 Prozent. 

Auch RTLzwei startete mit "Hercules" zunächst sehr gut in den Abend und erreichte mit dem Film starke 7,6 Prozent Marktanteil, 1,33 Millionen Menschen sahen zu. "Love Island" konnte den Schwung danach aber nicht mitnehmen und fiel auf 5,4 Prozent in der Zielgruppe, 640.000 Zuschauer interessierten sich für die neuesten Ereignisse in der mallorquinischen Villa.