Im Sommer verkündete Vox eine exklusive Zusammenarbeit mit dem Meeresbiologen, Wildlife-Fotografen und Tierschützer Robert Marc Lehmann, der für seine Bilder schon zahlreiche internationale Auszeichnungen bekommen hat. Am Samstag war es nun soweit, in der Primetime liefen die ersten beiden Dokus von Lehmann - doch das Interesse blieb auf sehr überschaubarem Niveau. "Abenteuer Extrem" kam um 20:15 Uhr nicht über 4,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus, "Dem Fuchshai auf der Spur" blieb zwei Stunden später sogar bei nur 3,7 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe hängen. Die Gesamt-Reichweite lag zunächst bei 580.000 Zuschauern, die zweite Sendung sahen dann noch 480.000 Zuschauer im Schnitt an.

Am Vorabend hatte bei Vox auch schon das neueste Tierformat "Die Katzenkita" mit 6,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen einen eher verhaltenen Einstand gefeiert. Mit 660.000 Zuschauern lag die Reichweite aber zumindest höher als in der Primetime. Auch das Magazin "hundkatzemaus" direkt davor erwischte mit 6,8 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe einen seiner schwächeren Tage.

Neben Vox hatte auch RTLzwei am Samstagabend mit Problemen zu kämpfen. Der Dokusoap "Dickes Deutschland - Unser Leben mit Übergewicht" bekommt die Verlegung vom Donnerstag auf den Samstagabend weiterhin gar nicht gut. Nachdem in der vergangenen Woche schon der Staffelauftakt nur mau lief, ging es in Woche 2 noch um über einen Prozentpunkt weiter bergab auf nur noch 3,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. 430.000 Zuschauer sahen insgesamt noch zu, das waren 190.000 weniger als eine Woche zuvor. Zum Vergleich: Die erste Staffel hatte donnerstags im Schnitt noch über 1,1 Millionen Zuschauer erreicht.

Im Anschluss daran startete die dritte Staffel von "Voller Leben - Meine letzte Liste" ebenfalls mit neuen Tiefstwerten. So reichte es um 22:15 Uhr sogar nur für 2,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. 360.000 Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet. Positiv allerdings: Die zweite Folge direkt im Anschluss baute trotz der späten Startzeit um 23:15 Uhr die Reichweite sogar noch leicht auf 380.000 Zuschauer aus. Der Marktanteil in der Zielgruppe zog deutlich auf 4,5 Prozent an, lag aber auch damit noch immer unterm Senderschnitt. Auch hier gilt wohl: Der neue Sendeplatz tut dem Format überhaupt nicht gut. Das Format war aus Quotensicht zwar noch nie ein Überflieger, die zweite Staffel erzielte donnerstags um 21:15 Uhr aber noch solide Marktanteile von knapp über 5 Prozent.