Mit der Free-TV-Premiere von "Thor: Tag der Entscheidung" hat ProSieben am Sonntagabend eine seiner höchsten Reichweiten des Jahres eingefahren. 3,11 Millionen Zuschauer entschieden sich für die Free-TV-Premiere des Blockbusters und sorgten schon beim Gesamtpublikum für einen sehr guten Marktanteil von 9,9 Prozent. Noch besser lief es in der Zielgruppe, wo 1,63 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer den Marktanteil auf 17,0 Prozent trieben. 

Mehr junge Zuschauer lockten am Sonntag nur die "Tagesschau" und der "Tatort" vor den Fernseher. Der neue Fall aus Freiburg sicherte sich mit 2,11 Millionen Zuschauern und genau 20,0 Prozent Marktanteil den Tagessieg und war noch dazu auch insgesamt nicht zu schlagen. 8,69 Millionen Zuschauer verfolgten den "Tatort", sodass der Marktanteil des Ersten um 20:15 Uhr bei stolzen 25,1 Prozent lag. Verglichen mit dem letzten Freiburger Fall kamen mehr als zweieinhalb Millionen Zuschauer dazu. Das ZDF-Melodram "Ein Sommer an der Moldau" folgte mit großem Abstand und erreichte 3,82 Millionen Zuschauer.

Am späten Abend konnte ProSieben unterdessen nicht an die starken "Thor"-Quoten anknüpfen, erreichte mit "Bad Times at the El Royale" aber dennoch gute 11,2 Prozent Marktanteil. Im Schnitt blieben gegen 23 Uhr noch 670.000 Zuschauer wach, um die Erstausstrahlung zu sehen. In Sat.1 fielen die Quoten dagegen trotz Erstausstrahlung mäßig aus: Die Free-TV-Premiere von Bullys "Ballon" erreichte zwar 2,38 Millionen Zuschauer, aber nur 7,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Auch die anschließende Dokumentation "Ballon - Die Flucht und was danach geschah" tat sich mit nur 7,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen recht schwer. 

Mäßig verlief der Abend zudem für Vox, wo eine Wiederholung von "Kitchen Impossible" auf 1,03 Millionen Zuschauer sowie 6,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam. Die Sendung war damit aber gefragter als die "Trucker Babes", die bei Kabel Eins für 4,8 Prozent sorgten, oder der Spielfilm "Jede Sekunde zählt - The Guardian". Dieser erzielte bei RTLzwei zunächst 4,7 Prozent, ehe "Love Island" später gute 7,5 Prozent schaffte.