In der neuen Staffel von "Julia Leischik sucht: Bitte melde dich" ist Sat.1 dazu übergangen, die Sendezeit der einzelnen Folgen zu verdoppeln. Aus Quotensicht hat sich dieser Schritt bislang nicht bezahlt gemacht - insbesondere beim jungen Publikum tut sich die Sendung mittlerweile erstaunlich schwer. Den Tiefpunkt konnte Leischik zwar hinter sich lassen, doch nachdem der Markanteil in der vorigen Woche auf immerhin 8,5 Prozent gestiegen war, reichte es diesmal am Vorabend für nur 7,7 Prozent in der Zielgruppe.

Immerhin: Mit 2,52 Millionen Zuschauern legte die Gesamt-Reichweite noch einmal deutlich zu, sodass der Marktanteil zumindest hier mit 10,6 Prozent weit über den Sat.1-Normalwerten lag. Auch die "Sat.1 Nachrichten" erreichten dank des Vorlaufs im Anschluss eine höhere Reichweiten als gewöhnlich und hielten noch 2,40 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher.

Bei RTL büßten die erstmals am Vorabend aufs Publikum losgelassenen "Superhändler" hingegen nach den Nachrichten massiv Zuschauer ein. Während "RTL aktuell" um 18:45 Uhr noch auf 3,42 Millionen Zuschauer und einen sehr guten Marktanteil von 16,0 Prozent in der Zielgruppe kam, hielt das Special der Trödelshow danach nur 1,88 Millionen Zuschauer bei der Stange. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es sogar bloß mit Mühe für einen zweistelligen Wert: Mehr als mäßige 10,0 Prozent waren nicht zu holen.

RTL lag damit aber vor ProSieben, wo sich "Galileo" mit einem Marktanteil von 8,8 Prozent noch etwas schwerer tat. Auch für Vox lief es am Vorabend durchwachsen: Während "Hot oder Schrott" um 19:10 Uhr gute 7,9 Prozent Marktanteil erzielte, kam "Einmal Camping, immer Camping" zuvor nicht über blasse 6,0 Prozent hinaus. Bei RTLzwei bewegte sich "Grip" indes deutlich über dem Senderschnitt und erreichte 960.000 Zuschauer sowie 7,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.