Am Samstagabend holte die Fußball-Nationalmannschaft nicht nur ihren ersten Sieg in diesem Jahr, sondern bescherte dem Ersten als übertragendem Sender der Nations-League-Partie gegen die Ukraine auch wie erwartet wieder aus Quotensicht den Tagessieg - allerdings gilt für die Siege hier wie da: So richtig glanzvoll fielen sie nicht aus, von der Bestform sind Jogis Jungs sowohl auf dem Platz wie auch aus Quotensicht noch ein ganzes Stück entfernt. Es schalteten aber zumindest wieder deutlich mehr Zuschauer ein als beim Freundschaftsspiel gegen die Türkei am Sonntag und auch als bei der Partie gegen die Schweiz im September. So waren diesmal im Schnitt 7,53 Millionen Zuschauer dabei, was 26,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Fußball-Übertragung einen Marktanteil von 22,8 Prozent und war somit ebenfalls nicht zu schlagen.

Die Zusammenfassung der anderen Nations-League-Partien ab etwa 23 Uhr hielt immer noch 3,98 Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm, Marktanteile von 18,6 Prozent beim Gesamtpublikum und 14,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Folge. Und auch mit seiner Box-Übertragung konnte Das Erste spät am Abend noch punkten: Der Kampf zwischen Dominic Bösel und Robin Krasniqi interessierte ab 23:40 Uhr noch 2,5 Millionen Zuschauer. 16,0 Prozent beim Gesamtpublikum und 11,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen wurden gemessen. Als ab 0:18 Uhr dann noch der Fight zwischen Peter Kadiru und Roman Gorst gezeigt wurde, waren allerdings nur noch 1,29 Millionen Zuschauer dabei. Die Marktanteile sanken deutlich, waren mit 12,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 6,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen aber gleichwohl noch immer solide.

Dass trotz Fußball-Übertragung am Samstagabend auch für die Konkurrenz richtig gute Reichweiten zu holen waren, stellte unterdessen das ZDF unter Beweis. Dort lief zwar nur eine Wiederholung der Krimireihe "Wilsberg", die Folge "Prognose Mord" lockte aber trotzdem 5,68 Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Das sorgte für einen hervorragenden Marktanteil von 19,3 Prozent beim Gesamtpublikum. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen wurde mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent ein für ZDF-Verhältnisse hervorragender Wert erreicht. "Ein starkes Team: Tod und Liebe" konnte dieses Quotenniveau im Anschluss zwar nicht halten, mit 3,44 Millionen Zuschauern und 13,4 Prozent Marktanteil kann man aber trotzdem zufrieden sein.