Nachdem "Das Supertalent" in der vergangenen Woche mit einem Auftakt-Tief in die neue Staffel startete, verlor die RTL-Castingshow am Samstag noch an Boden. Mit 1,28 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern verzeichnete die "Supertalent"-Suche einen Marktanteil von 16,4 Prozent in der Zielgruppe. Das waren 0,7 Prozentpunkte weniger als vor einer Woche und reichte für die Marktführerschaft - doch "Schlag den Star" befand sich mit dem Duell zwischen Tim Wiese und Patrick Esume in Schlagdistanz.

Die ProSieben-Show verzeichnete mit 1,10 Millionen jungen Zuschauern ähnlich starke 16,1 Prozent Marktanteil und war damit so stark wie seit mehr als eineinhalb Jahren nicht mehr. Gänzlich vergleichbar sind die Quoten beider Shows aber nicht, schließlich dauerte "Schlag den Star" mal eben zwei Stunden länger. Klar ist aber, dass ProSieben zumindest am späten Abend die Oberhand übernahm: Zu diesem Zeitpunkt blieben zwei Folgen von "Take Me Out" mit Marktanteilen von 14,7 und 14,5 Prozent hinter der Live-Show zurück.

Insgesamt zählte "Schlag den Star" unterdessen im Schnitt 1,61 Millionen Zuschauer, lag hier also deutlich hinter dem "Supertalent", das bei RTL von 3,02 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Allerdings büßte die Castingshow gegenüber der vergangenen Woche über 300.000 Zuschauer ein und hielt sich beim Gesamtpublikum letztlich nur noch knapp im zweistelligen Bereich - mehr als 10,1 Prozent Marktanteil waren nicht drin. Von einstigen Rekorden ist "Das Supertalent" weit entfernt. Zur Erinnerung: Vor zehn Jahen schalteten teils noch über acht Millionen Zuschauer ein.

Und die Konkurrenz? Sat.1 erzielte am Samstagabend mit dem Animationsfilm "Ferdiant - Geht STIERisch ab!" im Schnitt gute 8,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe bei insgesamt 1,36 Millionen Zuschauern. Vox setzte auf "Transporter - The Mission" und verbuchte durchschnittlich 1,41 Millionen Zuschauer sowie einen Marktanteil von 7,1 Prozent. Einen gebrauchten Abend erwischte Kabel Eins, wo "Hawaii Five-0" zeitweise gerade mal 2,1 Prozent schaffte. RTLzwei kam mit der Wiederholung der ersten "Wir sind jetzt"-Staffel sogar vorübergehend auf nur 1,3 Prozent. Die vier Folgen wollten nur zwischen 190.000 und 240.000 Zuschauer sehen.