Die Bundesliga bescherte Sky am Samstag einmal mehr herausragende Quoten: Im Schnitt verfolgten am Nachmittag 1,85 Millionen Zuschauer die Konferenz oder eines der Einzelspiele, das waren nochmal 200.000 mehr als in der vergangenen Woche und bedeuteten einen neuen Saison-Bestwert. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum stieg auf 12,9 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden sogar 18,9 Prozent erzielt. Auch das waren neuen Bestwerte für diese Saison. Am Vorabend zählte die Partie Gladbach - Leipzig dann noch eine Million Zuschauer, die Marktanteile lagen bei 3,9 Prozent beim Gesamtpublikum und 4,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Wenn immer mehr Zuschauer die Bundesliga im Pay-TV verfolgen, macht sich das aber natürlich bei den Zusammenfassungen im Free-TV bemerkbar. Zwar sind die Quoten weiter gut, die "Sportschau" liegt aber doch spürbar unter den Vorjahreswerten. An diesem Samstag waren im Schnitt 4,27 Millionen Zuschauer dabei, was Marktanteilen von 17,7 Prozent beim Gesamtpublikum und 13,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen entsprach. Zum Vergleich im Herbst vergangenen Jahres pendelte die "Sportschau"-Reichweite noch eher um die 5-Millionen-Marke und lag teils deutlich darüber.

Das "Aktuelle Sportstudio" im ZDF war diesmal ungewohnt früh bereits ab 22:23 Uhr auf Sendung. Das führte dazu, dass insgesamt etwas mehr Zuschauer als zuletzt dabei waren, im Schnitt diesmal 2,09 Millionen. Das reichte beim Gesamtpublikum aber nur für magere 9,7 Prozent Marktanteil. Immerhin: Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 8,5 Prozent klar über dem ZDF-Normalniveau.

Zufrieden sein kann unterdessen wieder ProSieben Maxx mit seiner College-Football-Übertragung. Die erreichte am Vorabend bis zu einer viertel Million Zuschauer und Marktanteile zwischen 2,1 und 3,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Rugby in der Primetime tat sich da schon deutlich schwerer. Das Spiel zwischen Frankreich und Irland kam auf 130.000 bis 150.000 Zuschauer. Die erste Hälfte blieb bei 0,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hängen, die zweite steigerte sich auf 1,1 Prozent. Die Wrestling-Show "Smackdown" ließ den Zielgruppen-Marktanteil ab 23 Uhr aber wieder auf 1,7 Prozent steigen.