Eigentlich waren die Voraussetzungen gut: Nachdem die erste Staffel von "Die Klinik - Ärzte, Helfer, Diagnosen" im Jahr 2018 bei nur 4,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen blieb, brachte es die zweite Staffel ein Jahr später auf bessere 5,8 Prozent. Highlight waren 6,1 Prozent, die das Format mit einer OP am offenen Herzen erzielte. In diesem Jahr konnte die Reihe an diese Werte aber nicht anknüpfen. 

Das Staffelfinale blieb jetzt erneut bei enttäuschenden 4,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen. Nur 630.000 Menschen schalteten ein, 370.000 davon kamen aus der werberelevanten Zielgruppe. Im Schnitt kam die dritte Staffel damit auf nur noch 710.000 Zuschauer, beim jungen Publikum waren lediglich 4,2 Prozent drin. Keine Ausgabe von "Die Klinik" schaffte 2020 den Sprung auf mehr als 5,0 Prozent Marktanteil. 

Marktanteils-Trend: Die Klinik - Ärzte, Helfer, Diagnosen

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
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Auch das "K1 Magazin" litt am Donnerstag unter dem schwachen Vorlauf und erreichte nur 3,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Da half es dann auch nicht, dass die Eigenproduktionen am Vorabend recht gut performten und teilweise mehr als 7,0 Prozent holten. Kabel Eins blieb am Donnerstag bei schwachen 4,2 Prozent Tagesmarktanteil hängen und war so das Schlusslicht der acht großen Sender. 

RTLzwei machte seine Sache am Donnerstag mit 5,6 Prozent besser, konnte sich aber auch auf die Sozialdoku "Hartes Deutschland" verlassen. Die erreichte in der Primetime 1,14 Millionen Menschen, in der Zielgruppe erzielte man damit 7,7 Prozent. Und auch "Reeperbahn privat!" erreichte danach gute 7,6 Prozent. "Köln 50667" und "Berlin - Tag & Nacht" lagen am Vorabend nur leicht über der Marke von 5,0 Prozent Marktanteil. Davor sind die Quoten weiter stark schwankend: Eine neue Ausgabe von "Frauentausch" kam ab 11 Uhr auf 5,0 Prozent, eine Wiederholung zuvor brachte es nur auf die Hälfte. Zwei Ausgaben der "Schnäppchenhäuser" lagen später bei 4,5 und 5,7 Prozent.