Bei 3,9 Prozent lag am Sonntag der Tagesmarktanteil von ProSieben Maxx in der Zielgruppe, damit schob man sich auch recht locker an Kabel Eins vorbei, das mit 3,3 Prozent völlig unterging. Der Spartensender hat das gute Abschneiden vor allen den zwei NFL-Übertragungen zu verdanken, auf die man sich blind verlassen konnte. So kam das Match zwischen den Atlanta Falcons und den New Orleans Saints auf bis zu 5,4 Prozent Marktanteil, wobei alle Viertel deutlich über dem Senderschnitt lagen. Im Schnitt sahen 670.000 Menschen zu - Rekord in der laufenden Saison.

Am späten Abend übertrug der Sender dann noch das Aufeinandertreffen von den Green Bay Packers und den Indianapolis Colts, hier startete man schon mit 6,5 Prozent Marktanteil, im zweiten Quarter wurden 8,4 Prozent gemessen. Und nach Mitternacht ging es dann noch weiter nach oben: Zuerst waren es 9,5 Prozent und das letzte Quarter brachte es schließlich auf ganz starke 11,4 Prozent. Am Vorabend lag auch schon das Magazin "#ranNFLsüchtig" bei im Schnitt 3,0 Prozent Marktanteil. 

Bei Kabel Eins unterbot die zweite Ausgabe von "PS Perlen - Make-Up & Motoröl" noch den schlechten Start aus der Vorwoche. Nur noch 580.000 Zuschauer sahen in dieser Woche zu, in der Zielgruppe entsprach das 2,7 Prozent Marktanteil. "Abenteuer Leben am Sonntag" betrieb danach Schadensbegrenzung und steigerte sich immerhin noch auf 4,6 Prozent. Weil aber auch tagsüber oft nur ziemlich schlechte Quoten drin waren, enttäuschte Kabel Eins auf Tagessicht. 

Spannend ist auch ein genauer Blick auf die Kindersender am Sonntag. Der Kika erzielte nämlich einen Tagesmarktanteil in Höhe von 1,8 Prozent in der Zielgruppe und lag so vor Super RTL, das auf 1,7 Prozent kam. Dass der öffentlich-rechtliche Kinderkanal vor der Konkurrenz aus Köln liegt, kommt äußerst selten vor. Zurückzuführen ist der Erfolg des Kika unter anderem auf zwei Filme am Nachmittag: "Der dritte Prinz" erzielte 7,8 Prozent Marktanteil, mehr als eine Million Menschen sahen zu. Und auch "Onneli und Anneli im Winter" kam danach noch auf gute 3,0 Prozent.