Foto: RTL © RTL

"Alles was zählt" erstmals vor "Verliebt in Berlin"

 

Von einem Erfolg ist die RTL-Soap "Alles was zählt" immernoch weit entfernt. Aber immerhin konnte im Duell mit Sat.1 nun ein Etappensieg erzielt werden

von Uwe Mantel
18.10.2006 - 10:14 Uhr

Foto: RTL31 Folgen lang hat es gedauert, nun ist es doch noch passiert: Die RTL-Soap "Alles was zählt" hatte erstmals mehr 14- bis 49-jährige Zuschauer und einen höheren Marktanteil als Sat.1 mit "Verliebt in Berlin". Zu verdanken hat RTL das weniger der Stärke des eigenen Formats - "Alles was zählt" liegt immernoch weit unter Senderschnitt - als der Schwäche von "Verliebt in Berlin".

1,25 Millionen 14- bis 49-jährige schalteten am Dienstag um 19:05 Uhr "Alles was zählt" bei RTL ein, was für einen Marktanteil von 14,5 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe reichte. "Verliebt in Berlin" kam 10 Minuten später mit 1,22 Millionen werberelevanten Zuschauern nur auf einen Zielgruppenmarktanteil von 13,4 Prozent. Beim Gesamtpublikum lag "Verliebt in Berlin" mit 2,63 Millionen zu 2,54 Millionen Zuschauern allerdings noch vorn. Immerhin erzielte "Alles was zählt" aber die höchste Reichweite seit dem Start.


Foto: Sat.1/Wolfgang WildeEinen wirklichen Aufwärtstrend bei "Alles was zählt" festzustellen, fällt allerdings trotzdem schwer. Zwar war Marktanteil von 14,5 Prozent der höchste seit Serienstart, allerdings wurde dieser Marktanteil schon einmal am 5. Oktober erreicht. Danach fiel die Soap wieder auf altbekannte Werte zwischen 11,7 und 13,5 Prozent zurück. Ob es sich also wieder nur um einen Ausreißer nach oben handelt, oder ob die Quoten nun allgemein weiter ansteigen, muss sich erst noch zeigen.

Eindeutig ist der Trend hingegen bei "Verliebt in Berlin" - und er zeigt in die falsche Richtung. Nach fulminanten 21,8 Prozent Marktanteil zum Start fielen die Quoten in den ersten eineinhalb Monaten seit dem Ausstieg von Alexandra Neldel nahezu stetig ab. Mit 13,4 Prozent wurde der zweitschlechteste Marktanteil bislang erzielt. Zwar liegt die Telenovela noch klar über dem Senderschnitt, aber besorgniserregend ist die Entwicklung dennoch. 

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