Zum inzwischen vierten Mal fragte RTL am Freitagabend: "Bin ich schlauer als?" – diesmal drehte sich die Primetimesendung um das Wissen von Evelyn Burdecki. Diese trat somit in die Fußstapfen von Günther Jauch (der bis heute den Reichweiten-Rekord mit rund 3,1 Millionen Zuschauern hält), Oliver Pocher (2,6 Millionen) und Verona Pooth (2,83 Millionen). Die Evelyn-Burdecki-Sendung sicherte sich am Freitag nun im Schnitt 2,80 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es für die Produktion richtig gut, hier landete RTL mit der rund dreistündigen Ausstrahlung bei 16,6 Prozent. Das ist ein Wert, der auf ähnlichem Niveau liegt wie der der dritten Ausgabe mit Verona Pooth. Damals wurden knapp 17 Prozent ermittelt.

Gefragt war am Freitagabend derweil auch die Fastnacht aus Mainz: "Mainz bleibt Mainz" lief in diesem Jahr wieder im Ersten. Bei der Ausstrahlung wechseln sich Das Erste und das ZDF ab. 5,07 Millionen Zuschauer ab drei Jahren waren durchschnittlich ab 20:15 Uhr mit von der Partie. Dass wegen der Coronapandemie im ganzen Land die Faschings- und Karnevalspartys eigentlich ausfallen, machte sich ein bisschen an der Reichweite der Fernseh-Fastnacht bemerkbar. Diese fiel niedriger aus als im Vorjahr (knapp 5,5 Millionen) – verglichen mit 2017 etwa war sogar ein starker Rückgang zu verzeichnen. 2017 noch erreichte "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" über 6,7 Millionen Zuseher.

0,57 Millionen Zuschauer der Sendung am Freitagabend waren zwischen 14 und 49 Jahren alt – das führte zu einem Marktanteil in Höhe von 7,2 Prozent, für Das Erste war dies ein durchaus passabler Wert. Vor allem lag die Produktion somit vor der Show-Konkurrenz von Sat.1. Dort tat sich eine weitere Ausstrahlung von "Die Festspiele der Realitystars" richtig schwer. Das Showformat empfiehlt sich somit nicht für eine weitere Staffel. Schon zurückliegende Woche lief es mit 6,9 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen nicht wirklich berauschend. Diesmal fiel der Marktanteil in der Zielgruppe auf 5,8 Prozent. Insgesamt wurde erstmals die Marke von einer Million Zuschauern verfehlt. Mehr als 850.000 wollten im Schnitt nicht zuschauen.

Eine gute Figur machte unterdessen sixx. Ab 20:15 Uhr wurde dort "Germany's Next Topmodel" wiederholt und zwar jene Folge, die tags zuvor bei ProSieben für eine freudige Quotenüberraschung gesorgt hatte. Auch beim Frauensender lief es nun überdurchschnittlich gut. Ermittelt wurden genau zwei Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten. 0,24 Millionen Menschen schalteten zwischen 20:15 und 22:45 Uhr ein.