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Das Bundesliga-Topspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund sparte am Samstagabend nicht mit Highlights - und sorgte mit dem letztlich doch noch deutlichen 4:2-Sieg des Rekordmeisters kurz vor dem Abpfiff für eine echte Überraschung. Auch bei Sky dürfte man die Partie mit Wohlwollen verfolgt haben, schließlich waren für die Live-Übertragung erwartungsgemäß hervorragende Quoten drin. Genau zwei Millionen Zuschauer verfolgten die Begegnung ab 18:30 Uhr. Damit war es das meistgesehene Topspiel seit dem letzten Aufeinandertreffen zwischen Bayern und BVB im November.

Stark lief es zudem auch bei den 14- bis 49-Jährigen, wo 970.000 Zuschauer den Marktanteil auf tolle 14,3 Prozent trieben und das Spiel somit - trotz Pay-TV-Schranke - Rang fünf der meistgesehenen Sendungen des Tages belegte. Zudem landete Sky deutlich vor der "Sportschau", die beim jungen Publikum mit nur 11,5 Prozent regelrecht abstürzte. Zum Vergleich: Noch vor einer Woche kratzte der Klassiker im Ersten an der Marke von 20 Prozent. Insgesamt lag die "Sportschau" aber deutlich vor dem Topspiel: Mit 4,09 Millionen Zuschauern kamen der Sendung binnen Wochenfrist allerdings fast eineinhalb Millionen Fans abhanden.

Zuschauer-Trend: Bundesliga Topspiel

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Sky punktete derweil bereits am Nachmittag mit der Bundesliga - auch ohne die Bayern und Borussia Dortmund zählten Einzelspiele und Konferenz ab 15:30 Uhr im Schnitt 1,49 Millionen Zuschauer sowie einen hevorragenden Marktanteil von 17,3 Prozent in der Zielgruppe. Beim jungen Publikum war der Bezahlsender somit am Samstag über Stunden hinweg Marktführer. Das wirkte sich dannn auch auf die Tageswerte auf: Mit 5,3 Prozent belegte Sky bei den 14- bis 49-Jährigen den siebten Platz und lag nur hauchdünn hinter Vox und sogar sehr deutlich vor RTLzwei und Kabel Eins.

Mit Sport punktete aber auch das ZDF, allen voran mit Biathlon. Beim Frauen-Sprint schalteten schon gegen 11 Uhr durchschnittlich 3,20 Millionen Zuschauer ein, sodass der Marktanteil des Senders herausragende 33,2 Prozent betrug. Als später die Herren dran waren, sorgten 4,06 Millionen Fans für 26,0 Prozent. Beim Teamwettbewerb der Skispringer bei der Nordischen Ski-WM schalteten danach sogar 4,16 Millionen Zuschauer ein, die 21,0 Prozent Marktanteil entsprachen. Auch das "Sportstudio" mit ersten Bildern des Bundesliga-Topspiels war zu später Stunde noch gefragt und erreichte mit 2,62 Millionen Zuschauern die höchste Reichweite seit Mitte November.