Dass RTLzwei zum ersten Mal auch im Frühjahr auf "heiße Flirts und wahre Liebe" setzt, hat sich zumindest mit Blick auf die Auftakt-Quoten der fünften "Love Island"-Staffel bezahlt gemacht. Mit 670.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren verzeichnete die Datingshow am Montagabend um 20:15 Uhr einen sehr guten Marktanteil von 7,4 Prozent in der Zielgruppe. Das war der beste Startwert seit der zweiten Staffel. Insgesamt schalteten im Schnitt 980.000 Zuschauer ein.

Im Kuppel-Duell mit Vox zog RTLzwei dennoch den Kürzeren: "First Dates Hotel" brachte es parallel zu "Love Island" nämlich sogar auf 1,36 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 8,7 Prozent in der Zielgruppe. Gegenüber der Vorwoche konnte sich die Show damit um einen Prozentpunkt steigern. "Love Island" erwies sich jedoch insbesondere beim ganz jungen Publikum als voller Erfolg für RTLzwei, denn bei den 14- bis 29-Jährigen erreichte das Format zum Auftakt starke 17,8 Prozent Marktanteil.

Zuschauer-Trend: First Dates Hotel

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Erfolgreich war der Sender zudem im Anschluss mit zwei Folgen von "Die Geissens", die in der klassischen Zielgruppe noch für Marktanteile von 6,7 und 8,1 Prozent sorgten. Zu den Verlierern des Abends zählt dagegen Sat.1, das mit der Dokusoap "Lebensretter hautnah" auf neue Tiefstwerte fiel. Mehr als ein Marktanteil von 5,4 Prozent war für das Format diesmal nicht drin, insgesamt schalteten 1,07 Millionen Zuschauer ein und damit über 200.000 weniger als zuletzt.

Auch "Akte" tat sich danach mit 740.000 Zuschauern sowie 4,4 Prozent Marktanteil schwer. Später am Abend geriet die "Sat.1-Reportage" zudem mit gerade mal noch 2,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen vollends unter die Räder. Wenig zu holen gab's zudem für Sat.1, das mit zwei Folgen von "Young Sheldon" zunächst noch solide Werte von 8,4 und 8,0 Prozent holte, mit den "Simpsons" im Anschluss aber auf 6,6 Prozent absackte. Für die gelbe Familie lief es damit so schlecht wie seit mehreren Monaten nicht mehr.