Der klare Sieger im Show-Triell am Samstagabend hieß "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell": Die von Kai Pflaume moderierte Show erreichte im Ersten insgesamt 6,37 Millionen Zuschauer und einen hervorragenden Marktanteil von 21,4 Prozent. Mit zum vierten Mal in Folge mehr als sechs Millionen Zuschauern bestätigte das Format seine hervorragende Form - und schwang sich bei den 14- bis 49-Jährigen sogar zu einem neuen Höchstwert auf: Der Marktanteil stieg hier dank eine Reichweite von 1,27 Millionen Zuschauern auf stolze 16,7 Prozent und damit so hoch wie noch nie in der Geschichte des Formats.

Damit setzte sich "Klein gegen Groß" auch bei den jüngeren Zuschauern, auf die die Privatsender besonders schielen, diesmal gegen die Castingshow-Konkurrenz bei RTL und Sat.1 durch. "Deutschland sucht den Superstar" kam bei RTL mit dem letzten Auslands-Recall vor den Live-Shows diesmal nicht über 14,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus, die schwächste Quote für "DSDS" seit Anfang Februar. Insgesamt hatten 2,98 Millionen Zuschauer eingeschaltet, was absolut gesehen übrigens sogar ein paar mehr waren als in der vergangenen Woche. Erfreulich für RTL hingegen: "Take me out" ließ den Marktanteil im Anschluss deultich auf 18,2 Prozent in der klassischen Zielgruppe steigen, 1,91 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu. "Täglich frisch geröstet" ging diesmal erst um 0:30 Uhr auf Sendung und erreichte dort 12,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Beim letzten Duell mit "Klein gegen Groß" im Februar hatte "DSDS" beim jüngeren Publikum übrigens noch die Oberhand behalten, diesmal landete man nun also deutlich hinter der ARD-Konkurrenz. Einen Teil dazu beigetragen hat womöglich auch, dass "DSDS" inzwischen samstags Castingshow-Konkurrenz bekommen hat: Sat.1 zeigt dort inzwischen bekanntlich "The Voice Kids", das in dieser Woche aber ebenfalls Federn lassen musste und erstmals in der neuen Staffel unter die 10-Prozent-Marke fiel. Mit 9,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag man satte 3,6 Prozentpunkte unter dem vorläufig gewichteten Vorwochen-Wert. 1,72 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu, ein Rückgang um 420.000 Zuschauer - hier schadete die Konkurrenz durchs ebenfalls familientauglich ausgerichtete "Klein gegen Groß" also wohl noch ein ganzes Stück stärker. Und anders als bei RTL ging's am späten Abend noch deutlich bergab: "United Voices" kam nach 23 Uhr nicht über 4,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus.

So stark "Klein gegen Groß" am Samstag auch war: Noch mehr Zuschauer hatte zumindest im Timeslot zwischen 20:15 Uhr und 21:45 Uhr aber das ZDF: Der Film "Ostfriesenangst" zählte insgesamt 7,46 Millionen Zuschauer, was 22,7 Prozent Marktanteil entsprach, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 9,7 Prozent Marktanteil erreicht. Betrachtet man den ganzen Abend war trotzdem Das Erste Marktführer, weil "Klein gegen Groß" bis 23:37 Uhr dauerte, die hohe Reichweite aber über einen längeren Zeitraum hielt.

Und auch mit Blick auf den gesamten Samstag dominierte Das Erste mit Tagesmarktanteilen von 17,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 11,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen das Geschehen deutlich vor dem jeweils Zweitplatzierten: das ZDF kam beim Gesamtpublikum auf 13,0 Prozent, RTL bei den 14- bis 49-Jährigen auf 9,9 Prozent. Das Erste profitierte den restlichen Samstag nämlich vom Sport: Neben der Bundesliga-"Sportschau", die am Vorabend knapp fünf Millionen Zuschauer erreichte, war tagsüber schon Wintersport zu sehen. Am besten liefen dort mal wieder die Biathlon-Übertragungen: Die Damen ließen den Marktanteil dank 3,15 Millionen Zuschauern schon am Mittag auf stolze 29,2 Prozent beim Gesamtpublikum steigen, bei den Herren waren am Nachmittag 3,32 Millionen Zuschauer dabei, was 22,5 Prozent Marktanteil entsprach.