Am Ende hat es Jan-Marten Block geschafft. Mit 33,4 Prozent der Anrufe ist der 25 Jahre alte Musiker Sieger der diesjährigen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". Mit dieser Anruf-Quote toppte er den erreichten TV-Marktanteil bei RTL freilich mit Leichtigkeit. Die Übertragung mit Moderator Oliver Geissen sicherte sich im linearen Programm im Schnitt 15,2 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen sowie eine Reichweite von 2,68 Millionen Zuschauern insgesamt. Beide Ergebnisse liegen weit unter den Werten des Halbfinals und auch weit unter den Werten des Vorjahresfinals. "Deutschland sucht den Superstar" hatte 2018 und 2019 3,38 sowie 3,48 Millionen Zuschauer mit den jeweiligen Final-Shows generiert, 2020 dann 4,24 Millionen. Bei den Umworbenen lagen die Quoten in den zurückliegenden drei Jahren bei zwischen 18,3 und 16,9 Prozent.

Alles in allem schnitt die 2021er Staffel des Formats deutlich schwächer ab als ihre Vorgänger, über alle Folgen hinweg erreichte die Sendung 16 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Minus von etwa zwei Prozentpunkten. Das rechtfertigt letztlich auch die Entscheidung des Senders RTL, in der 2022 anstehenden 19. Staffel personell einen Neustart zu wagen.

Marktanteils-Trend: Deutschland sucht den Superstar

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Ab 0:05 Uhr setzte RTL dann auf eine frische Folge von "Täglich frisch geröstet", die noch 11,9 Prozent der Umworbenen bei Laune hielt. Rund 960.000 Menschen ab drei Jahren sahen die Late-Night-Show aus Köln – gegenüber der Vorwoche wurde die Reichweite soweit in etwa verdoppelt. Eine höhere Zuschauerzahl verbuchte das Format zudem zuletzt vor rund einem Monat.

Sat.1 setzte ab 20:15 Uhr ebenfalls auf Musik – und zeigte eine neue Folge der Casting-Show "The Voice Kids", die ebenfalls Probleme mit den Reichweiten hatte. Die ermittelten 1,7 Millionen Zuschauer ab drei Jahren stellen ebenfalls einen Minus-Rekord dar. Nie zuvor in der Geschichte der Talpa-Produktion verfolgten so wenige Menschen eine neue Ausgabe. Mit den in der Zielgruppe gemessenen neun Prozent Marktanteil wurde zudem ein Staffel-Minusrekord aufgestellt.