Als das neuer Ermittler-Team aus dem Saarland vor einem Jahr an Ostermontag die Arbeit aufnahm, war das Interess gewaltig. Deutlich mehr als zehn Millionen Zuschauer verfolgten damals den ersten Fall - ganz so viele waren es jetzt, beim zweiten Einsatz, zwar nicht, doch beachtlich waren die Quoten auch diesmal wieder. 9,25 Millionen Zuschauer verfolgten den Krimi im Ersten und sorgten damit nicht nur für starke 26,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. 

Bei den 14- bis 49-Jährigen kam der "Tatort" auf 1,98 Millionen Zuschauer sowie 20,6 Prozent Marktanteil. Daran änderte auch die ungewöhnliche Konkurrenz-Situation mit "Wer wird Millionär?" und der "Höhle der Löwen" nichts. Gemessen an dieser Stärke machte die ARD aus dem Vorlauf jedoch zu wenig: Auf lediglich 5,3 Prozent Marktanteil brachte es die Krimireihe "Rebecka Martinsson" in Anschluss an den "Tatort" beim jungen Publikum. Insgesamt blieben immerhin 3,27 Millionen Zuschauer dran, sodass hier aber noch gute 12,6 Prozent erzielt wurden.

So manche "Tatort"-Zuschauer schalteten um 21:45 Uhr offenkundig zunächst ins ZDF, wo das "heute-journal" auf 4,89 Millionen Zuschauer kam, obwohl "Inga Lindström" im Vorfeld nicht über 3,95 Millionen hinausgekommen war. Nach den Nachrichten waren viele jedoch schon wieder weg, denn nur zwei Millionen Zuschauer entschieden sich um 22 Uhr für den Spielfilm "Deepwater Horizon", der somit mäßige 8,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum verbuchte.

Ohnehin musste sich das ZDF an Ostermontag mit einem einstelligen Marktanteil begnügen und dem Ersten den Vortritt lassen. Der Sender kam - nicht zuletzt wegen des Erfolgs am Abend - durchschnittlich auf gute 11,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Die Wiederholung von "Unsere wunderbaren Jahre" verhinderte jedoch noch Besseres: Auf zeitweise nur 4,3 Prozent Marktanteil brachte es der Serien-Aufguss im Vorabendprogramm.